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Finnland: Vorbereitung auf Russland-Krieg?

Kriegs-Alarm in Finnland: Mit einem Brief bereitet Finnlands Verteidigungsministerium die Reservisten des Landes für den Fall einer militärischen Krise vor. Angeblich richtet sich die Aktion nicht gegen den Nachbarn Russland. - Aber gegen wen sonst?

 

Finnland mit seinen gerade mal gut 5 Millionen Einwohnern schlägt Alarm. Eigentlich hat das Land nur rund 16000 Soldaten. Doch nun werden 900.000 finnische Reservisten Anfang Mai Post vom Verteidigungsministerium in Helsinki erhalten. Der Brief soll jeden von ihnen über seine Rolle im Kriegsfall informieren. Außerdem sollen die Reservisten ihre persönlichen Daten auf den aktuellen Stand bringen. Das berichtet das US-Nachrichtenmagazin Newsweek in seiner Online-Ausgabe. Die Aktion wird zusätzlich von TV-Spots begleitet. "Wir müssen mit Ihnen reden", heißt es darin.

 

Kriegspostille SPON:

Finnland hat eine 1300 Kilometer lange Landgrenze mit Russland. Das finnische Militär hatte Ende April ein unbekanntes Unterwasserobjekt in den Hoheitsgewässern vor Helsinki beobachtet. Ein finnisches Marineschiff warf daraufhin mehrere sogenannte Warn-Wasserbomben ab. Verteidigungsminister Carl Haglund sagte finnischen Medien, es könne sich um ein U-Boot handeln, das das Gebiet nun verlassen habe. Es komme nur sehr selten vor, dass Finnland solche Warngranaten einsetze.

 

Was von dieser neuen Uboot-Ente zu halten ist, kann man HIER nachlesen.

Wenn wir heute in den gleichgeschalteten westlichen Mainstreammedien erneut mit substanzlosen “Meldungen” (FAZ, Stern, ZEIT, N-TV, MSN, WELT)  über vermeintliche U-Boote konfrontiert werden, die in “unseren” Gewässern ihr Unwesen treiben – bis sie angeblich mit Bomben vertrieben werden – dann handelt es sich um nichts anderes, als ganz gezielte Kriegspropaganda, die der Verunsicherung der Bevölkerung, der Verfestigung eines Feindbildes und der politischen, materiellen und finanziellen Aufrüstung der eigenen militärischen Streitkräfte dient.

 

Vermeintlich gesichtete gegnerische U-Boote eignen sich ganz besonders für diesen Zweck. Zum einen wegen ihres oben dargelegten bedrohlichen Mythos und zum anderen, weil kein Normalbürger in der Lage ist, diese Propaganda inhaltlich zu überprüfen. (Realistischerweise muss man allerdings davon ausgehen, dass die Gewässer Europas technisch nicht weniger überwacht sind als der Luftraum und dass der NATO sämtliche Unterwasserbewegungen bekannt sind und deshalb öffentlich gemacht werden könnten – wenn man wollte.)

 

U-Boote können also je nach Bedarf aus dem Hut in die Medien gezaubert werden, um dort ihre gewünschte, angsteinflößende Wirkung in der Bevölkerung zu entfalten. Zumindest in diejenigen Medien, die unhinterfragt Propaganda verbreiten, statt verifizierte Informationen.

Mehr: Russland-Hetze: Lügenpresse mit neuer U-Boot-Ente

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