NRW zeigt sich weiterhin nicht zimperlich mit der Verwendung von gestohlenen Bankdaten. Die Finanzverwaltung hat dem griechischen Finanzministerium über 10.000 Datensätze zur Verfolgung von Steuerhinterziehung zur Verfügung gestellt. Es soll um Beträge von insgesamt 6,8 Milliarden Franken gehen.
Die Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen hat dem griechischen Finanzministerium 10.558 Datensätze zur Verfolgung von Steuerhinterziehung zur Verfügung gestellt. Es soll um Beträge von insgesamt 6,8 Milliarden Franken gehen.
Die Informationen über Bankkonten von Griechen in der Schweiz wurden über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) nach Athen übermittelt.
„Das ist ein wichtiger Schritt der griechischen Regierung, mehr Steuerehrlichkeit im Land herzustellen“, sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Nordrhein-Westfalen unterstütze die Behörden in Athen.
„Das ist eine große Chance für unser Gemeinwesen. Wir werden die Daten sorgfältig auswerten – und gegebenenfalls auch zusätzliche Informationen aus der Schweiz abfragen“, sagte der stellvertretende Finanzminister Trifon Alexiadis in Athen.



