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Wenig Neues bei Bayer, trotz Monsanto!

Liebe Leser,

die Hände vor dem Gesicht zusammengeschlagen haben in der letzten Woche sicher die Anleger von Bayer. Denn, trotzdem sich der Konzern, gerade wegen der umstrittenen Übernahme von Monsanto, so oft in den News tummelte, gab es bei den Zahlen schon fast erschreckend wenig Neues. Nichts schlechtes zwar, aber eben auch nichts Neues. Und das ist erfahrungsgemäß eben immer sich irgendwie mit Enttäuschung verbunden, vor allem auf dem Börsenparkett. Hier die wichtigsten News der Woche:

  • Unspektakuläre Zahlen: Von den Zahlen der ersten 9 Monate hatten sich die Anleger sicher mehr versprochen. Denn diese sind recht unspektakulär ausgefallen. So blieb der Umsatz fast auf dem Vorjahresniveau und der Gewinn verbesserte sich um 7,1% auf 6,15 € pro Aktie.
  • Pharmabereichh top, Saatgut flop? Gerade der Pharmabereich hat sich im vergangenen Jahr gut entwickelt, doch dagegen ist der Bereich Pflanzenschutz und Saatgut derzeit von einem schwierigen Marktumfeld geprägt. Ausgerechnet in dieser Zeit aber, hat Bayer die Übernahme von Monsanto angestrebt – und wohl auch erreicht. Monsanto ist als einer der umstrittensten Konzerne der Welt immer wieder in der Kritik.
  • Schandfleck Monsanto? Der US-amerikanische Konzern ist mit seinen genveränderten Produkten, Pestiziden und Düngemitteln, sowie mit seinen Geschäftspraktiken gegen die vor allem in Europa demonstriert wird, immer wieder mit negativen Meldungen konfrontiert. Vor allem vor dem Hintergrund des Freihandelsabkommens TTIP wurde der Einfall von genveränderten Produkten in der EU befürchtet. Doch auch wenn TTIP vielleicht nicht zustande kommt, hat sich Bayer mit dieser Übernahme nicht nur Freunde gemacht.

Kann Bayer Monsanto wirklich für umgerechnet 62,3 Mrd € übernehmen? Werden die Behörden weltweit dem Zusammenschluss zustimmen? Und kann Bayer eher von der so entstehenden Marktmacht profitieren oder kommt es zu einem gewaltigen Imageverlust? Wir bleiben für Sie am Ball.

Ein Gastbeitrag von Jennifer Diabatè.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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