Liebe Leser,
mit der Intensität eines Blitzes schlugen letzte Woche die News zur italienischen Großbank UniCredit bei den Anlegern ein, denn die Aktionäre, der in Schieflage geratenen Bank haben der geplanten Kapitalerhöhung mit überwältigender Mehrheit ihren Segen gegeben. Kann diese Maßnahme die Situation entschärfen?
- Überwältigende Mehrheit! Ganze 99,6 Prozent der Investoren sagten Ja zu der Kapitalmaßnahme, der nun nichts mehr im Wege steht. Durch diese Maßnahme will die Bank zur Stärkung ihrer Kapitalstruktur insgesamt 13 Mrd. Euro einsammeln. Auch soll ein Reverse-Split dafür sorgen, dass zehn Aktien zu einer zusammengelegt werden, so die Sanierungspläne von Konzernchef Jean-Pierre Mustier.
- Sparplan! Zusätzlich zur Kapitalerhöhung sollen weitere 8,1 Mrd. Euro für notleidende Kredite gelegt werden. Der Stellenabbau, der zum Sanierungsplan gehört, ist mit Kosten von 1,7 Mrd. Euro veranschlagt.
- Zuversicht! Wie Hermann Pichler letzte Woche berichtete, sei Mustier zuversichtlich, dass die Kapitalerhöhung auf eine rege Nachfrage stößt. Der italienischen Tageszeitung La Stampa habe er gesagt, dass es vonseiten amerikanischer und europäischer Investoren Interesse gebe.
Kann die Kapitalmaßnahme schon Mitte März zum Abschluss gebracht werden? Und wie wird der Entwicklungsplan sich genau auswirken? Wir bleiben für Sie dran.
Ein Gastbeitrag von Jennifer Diabatè.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



