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Deutsche Bank: Das gilt es nun zu beachten!

Lieber Leser,

nach den enttäuschenden Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr scheint allmählich wieder Ruhe einzukehren bei der Deutschen Bank. Auch die Aktie macht nicht den Eindruck, als ob der erneute Milliardenverlust (1,4 Mrd. Euro) größeren Schaden anrichten würde. Nach einem ersten Rücksetzer hat sich das Papier wieder gefangen und schickt sich an, die Aufwärtsrallye der vergangenen Wochen fortzusetzen.

Nach den schwierigen Jahren mit anhaltend niedrigen Zinsen scheint sich das Marktumfeld etwas zu verbessern. Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins bereits um 0,25 Prozentpunkte angehoben und für 2017 zwei bis drei weitere Zinsschritte angekündigt. Und auch bei der Europäischen Zentralbank zeichnet sich ein langsamer Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik ab, da die Anleihekäufe ab April um 25 Prozent zurückgefahren werden. Der Leitzins liegt aber nach wie vor auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

Das stimmt positiv

Konzernchef John Cryan sprach ebenfalls von einer Verbesserung der Lage. Nach einem schwierigen Herbst sei es zum Ende des Jahres wieder aufwärts gegangen. Auch der Start 2017 sei besser gelaufen als dies 2016 der Fall gewesen war. Speziell im Kapitalmarktgeschäft gebe es positive Signale. Grund für den neuerlichen Optimismus dürften auch die zuletzt erreichten Einigungen im US-Hypothekenstreit und der Geldwäsche-Affäre in Russland sein. Ohne diese beiden Unsicherheitsfaktoren lebt es sich sicherlich etwas entspannter.

Wie reagieren die Analysten?

Ganz ähnlich sehen das wohl auch die Analysten von Equinet. Sie honorierten die außergerichtlichen Erfolge mit einer verbesserten Einschätzung. Das Rating wurde von „Neutral“ auf „Buy“ angehoben und das Kursziel um satte 8,00 Euro auf 22,00 erhöht. Die meisten anderen Research-Häuser bestätigten nach der Bilanzvorlage hingegen ihre Einschätzungen. Bei der US-Bank JPMorgan wurde der faire Kurs aber von 16,00 auf 15,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf „Neutral“ belassen. Die Citigroup beließ das Votum auf „Sell“ und reduzierte das Kursziel von 17,50 auf 16,00 Euro.

Ein Gastbeitrag von Hermann Pichler.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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