Lieber Leser,
nach einem herben Rückschlag Ende November vergangenen Jahres hat die Aktie des Mobilfunkanbieters Drillisch wieder Fahrt aufgenommen. Wie bewerten die Analysten aktuell die Lage? Bei einem ersten Überblick fällt auf, dass die Meinungen geteilt sind.
UBS-Analyst Karnany sieht ein Nachlassen des Preisdrucks auf die Branche zukommen. Dies könne für Drillisch nur von Vorteil sein. Kepler Cheuvreux-Aktienexperte Jungfleisch macht auf die neue Preisstruktur beim Mobilfunkdiscounter aufmerksam. Damit sei auf die Tendenzen des Marktes reagiert worden. Die Aktie bleibe auf dem aktuellen Niveau eher unterbewertet.
Skeptischer wird die Lage von Heike Pauls (Commerzbank) gesehen. Sie rät dazu, Positionen abzubauen, auch wenn die neue Preisstruktur positive Effekte haben könnte. Bei Hauck&Aufhäuser ist man ebenfalls der Meinung, dass die Aktie derzeit zu teuer ist, selbst wenn die Ziele des Jahres 2016 erreicht worden sein sollten.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- UBS: „Buy“ – 50,00 Euro (+20 %)
- Bankhaus Lampe: „Kaufen“ – 50,00 Euro (+20 %)
- Goldman Sachs: „Neutral“ – 44,20 Euro (+6 %)
- Warburg Research: „Hold“ – 40,00 Euro (-4 %)
- Hauck&Aufhäuser: „Sell“ – 31,00 Euro (-26 %)
- Commerzbank: „Reduce“ – 30,00 Euro (-28 %)
Ein Gastbeitrag von Ethan Kauder.
Herzliche Grüße
Ihr Robert Sasse



