Interview mit Marc Faber. Er sei kein Fan von Trump, hätte ihn aber gewählt. Clinton dagegen sei ein korruptes Diebesnest. - Ausblick 2017: Dow 100.000 - wenn die Notenbanken weiter Geld drucken.
Marc Faber hegt keine große Sympathie für Trump, hätte ihn aber gewählt. Alles sei besser als Clinton. Die Clinton-Connection sei nichts anderes als ein korruptes Diebesnest. Grundsätzlich sei es gut, wenn Geschäftsleute in die Politik gingen und nicht Karriere-Politiker an die Macht kommen.
Des weiteren ist Faber gar nicht mehr bärisch. Wenn die Fed ihre Bilanzsumme weiter erhöht, steigen auch die Börsen. Auch alle anderen Notenbanken drucken immer mehr Geld.
Die Bilanzsummen der wichtigsten Notenbanken hätten sich seit 1998 um das 17fache erhöht. "Warum soll das nich so weiter gehen?" fragt Faber. "Sie können doch alles aufkaufen, nicht nur Anleihen sondern auch Aktien."
"Warum sollte die Fed ihre Bilanzsumme nicht weiter wesentlich erhöhen?" fragt Faber. Vor diesem Hintergrund sei ein Dow von 100.000 denkbar.
Faber würde aber eher in Europa und Schwellenländer investieren als in den USA, weil dort die Bewertungen nun relativ hoch seien.
Bargeld dürfte an wert verlieren. Wichtig ist, dass man sein Geld investiert. Verwunderlich: Faber betrachtet derzeit Finanzwerte als attraktiv. Außerdem findet er Immobilien außerhalb von Großstädten interessant.
Für die EU und Euro ist Marc Faber skeptisch. Für Deutschland wäre es gut, wenn das Gebilde auseinander bräche. Der Euro sei ein Fehlkonstrukt.
Manuel Koch im Gespräch mit Marc Faber:



