Bei der Inthronisierung von Steinmeier von einer "Wahl" zu sprechen ist mehr als blanker Hohn. Die Scheinzeremonie erinnert an DDR-Lametta. Die gleichgeschaltete Presse überschlägt sich mit Superlativen.
Während die heimische Journallie sehr kritisch über Pseudo-Wahlen in korrupten afrikanischen Regimen berichtet (z.B. FR, "Wahl-Farce in Somalia") und kritisch anmerkt, dass es ja gar keine echte Wahl sei, da das Ergebnis schon feststand - hofiert die servile deutsche Presse ohne jede Scham die "Wahl" des deutschen Bundespräsidenten.
Zeremonie und anschließende Medien-Lobhuldigungen erinnern in dieser Kombination ziemlich stark an DDR & Co. Selbst leerste Sprachhülsen Steinmeiers werden in der deutschen Presse als großartig gepriesen. Das hat schon Nordkorea-Charakter.
Wenig überraschend wurde also heute der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), wie davor schon beschlossen, zum neuen deutschen Bundespräsidenten „gewählt“. Der Mann, der Donald Trump während des Wahlkampfs einen „Hassprediger“ genannt hatte und auch keine Veranlassung sah, dem künftigen US-Präsidenten zu gratulieren, wird Nachfolger von Joachim Gauck.
In einer Wahlfarce, die eigentlich nur noch im Wort „Wahl“ an eine Demokratie erinnert, erhielt Steinmeier von der Bundesversammlung 931 von 1239 gültigen Stimmen. Auf den Kandidaten der Linken, Christoph Butterwegge entfielen 128. Albrecht Glaser von der AfD hält den dritten Platz mit 42 Stimmen, das waren sieben mehr als die AfD Wahlmänner hat.



