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Bobst hat im 1. Halbjahr die Markterwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg um 14,3%. Geholfen hat zum einen die Übernahme des italienischen Druckmaschinen-Herstellers Nuova Gidue, zum anderen war die Branchenmesse Drupa ein voller Erfolg. Der Gewinn brach jedoch um zwei Drittel ein. Im Vorjahr profitierte Bobst allerdings von einer Steuergutschrift in Höhe von 8,1 Mio SFr. Das operative Ergebnis stieg dagegen um 22,4% auf 18 Mio SFr. Der Konzern ist in allen Regionen gewachsen. Wachstumstreiber unter den Sparten waren Sheet-fed und das Service-Geschäft.
Wachstumspotenzial sieht Bobst trotz politischer Risiken in Afrika
Web-fed hat zwar etwas schwächer abgeschnitten, aber dank Nuova Gidue besser als erwartet. Die Akquisition trug 14,9 Mio SFr zum Sparten-Umsatz bei. Schon bei Veröffentlichung der Halbjahreszahlen hatte Bobst die Jahresprognose erhöht. In den folgenden Monaten liefen die Geschäfte aber so gut, dass der Konzern im November seine Ziele erneut nach oben schraubte. In Aussicht gestellt wurden jetzt ein Umsatz von mehr als 1,4 Mrd SFr, eine operative Marge von 7% und ein höherer Nettogewinn.
Das mittel- bis langfristige Margenziel von mindestens 8% wurde bestätigt, könnte aber bereits 2018 erreicht werden. Hohes Wachstumspotenzial sieht Bobst trotz politischer Risiken in Afrika. Schon im 1. Halbjahr hatte sich der Umsatz auf dem schwarzen Kontinent auf 29 Mio SFr mehr als verdreifacht. Um die Kunden in West- und Zentralafrika noch besser bedienen zu können, hat der Konzern im September in Lagos (Nigeria) eine neue Niederlassung eröffnet.



