Lieber Leser,
es ist kein Geheimnis, dass es Twitter im gesamten Zeitraum des Bestehens nicht geschafft hat, wirklich profitabel zu werden – zumindest wenn man zum Vergleich den Erzrivalen Facebook heranzieht. Zuletzt hatten Analysten auch bei Twitter auf den Trump-Effekt gesetzt. Allerdings nicht aus dem gleichen Grund wie bei anderen Aktien, sondern aufgrund der regen Aktivität des neuen US-Präsidenten im Kurznachrichtendienst. Diese Erwartungen wurden nun teilweise enttäuscht, woraufhin die Aktie um mehr als 12 % eingebrochen ist.
Umsätze in den USA enttäuschen
Dabei hat Twitter die Schätzungen für den Gewinn je Aktie per Q4 sogar leicht übertroffen. Erwartet wurde ein Gewinn von 0,12 US-Dollar, verzeichnet hingegen 0,16 US-Dollar je Aktie. Die Umsätze sind jedoch geringer als erwartet ausgefallen. Besonders enttäuschend dabei war, dass die US-Umsätze um 7,0 % eingebrochen sind. Twitter wird international weniger genutzt, sodass diese Kennziffer entscheidend ist.
Das wird auch an den Nutzerzahlen sichtbar. Die gesamte durchschnittliche User-Anzahl ist im Vergleich zum Vorquartal von 317 auf 319 Mio. gestiegen, die User-Anzahl ist in den USA jedoch bei 67 Mio. geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr ergab es einen Anstieg der US-User von lediglich 3,0 %. Der Anstieg der übrigen Nutzer verzeichnete einen Anstieg von 5,0 % im Vergleich zum Vorjahr.



