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Investmentgesellschaften: Die Top-Unternehmen der letzten 12 Monate! (Paragon, Indus Holding, Aurelius, Deutsche Beteiligungs AG, Gesco)

Liebe Leser,

die ehemals als Heuschrecken diffamierten Private-Equity-Gesellschaften sorgten während der letzten zwölf Monate für Jubelstimmung unter den Anlegern. Denn für einen Großteil der deutschen Private-Equity-Häuser läuft es derzeit mehr als gut.

Nichtsdestotrotz müssen sich die deutschen Wettbewerber mit zunehmendem internationalem Druck auseinandersetzen. Besonders gefährlich könnte – wie so oft – die Konkurrenz aus China oder den USA werden. Es mehren sich sogar bereits Stimmen, die angeben, dass nicht genügend verkaufsrelevante Unternehmen vorhanden seien, um die Nachfrage der Investoren zu bedienen.

Wichtige deutsche Private-Equity-Vertreter

Bei Paragon läuft es derzeit ausgezeichnet. Erst vor Kurzemerhöhte das Unternehmen seine Prognose für das Geschäftsjahr 2017. So solle der Konzernumsatz 120 bis 125 Millionen Euro erreichen und die EBIT-Marge zwischen 9,0 Prozent und 9,5 Prozent liegen. Im Jahresvergleich der Aktienwerte stellt sich Paragon mit einem Plus von 76,4 Prozent als deutlicher Gewinner heraus.

Indus investiert ausschließlich in Unternehmen des Mittelstandes und ist damit äußerst erfolgreich. Insgesamt 44 Firmen aus unterschiedlichen Branchen gehören zum Portfolio. Für 2016 rechnet man mit einem Rekordergebnis, da man bereits während der ersten neun Monate einen Gewinn von elf Prozent vorweisen konnte. Mit einem Plus von 43,8 Prozent entwickelte sich das Wertpapier im Jahresvergleich sehr lukrativ.

Vor nicht allzu langer Zeit konnte sich Aurelius einen satten Wachstumsschub sichern. Grund hierfür ist der Milliarden-Zukauf von Office Depot Europe. Während der ersten 12 Monate des Jahres 2016 raste der Konzernumsatz mit einem Plus von 63 Prozent förmlich durch die Decke. Auch im vergangenen Jahr erreichte die Aktie mit einem Plus von 40,5 Prozent ansehnliche Zugewinne.

Die Deutsche Beteiligungs AG konnte im Geschäftsjahr 2015/2016 das Konzernergebnis mit 50,2 Millionen Euro nahezu verdoppeln. Erwähnenswert bleibt, dass es sich hierbei allerdings um ein Rumpfgeschäftsjahr mit lediglich 11 Monaten handelt. Für 2016/2017 vermeldete Vorstandschef Grede jedoch einen leichten Gewinnrückgang. Die Aktie legte mit einem Plus von 34,9 Prozent im Jahresvergleich kräftig zu.

Die Situation bei Gesco ist leider nicht so rosig im Vergleich zu den anderen Wettbewerbern. 2015/2016 konnte die Beteiligungsgesellschaft den Umsatz um 9 Prozent steigern. Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich Gesco jedoch zurückhaltender und sieht keine erneute Steigerung in dieser Höhe. Die Aktie stagnierte im Jahresvergleich mit einem Minus von 0,8 Prozent.

Kurszuwächse in den letzten 12 Monaten im Überblick

  1. Paragon +76,4 %
  2. Indus Holding +43,8 %
  3. Aurelius +40,5 %
  4. Deutsche Beteiligungs AG +34,9 %
  5. Gesco -0,8 %

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