Liebe Leser,
MAN profitierte im 1. Halbjahr von seiner starken Stellung auf dem sich erholenden europäischen Nutzfahrzeugmarkt. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich von 15 auf 236 Mio €. Dies ist vor allem auf ein erheblich verbessertes EBIT bei MAN Truck & Bus zurückzuführen. Neben gestiegenen Volumina und höheren Margen trug auch das im vergangenen Jahr gestartete Zukunftsprogramm zur Ergebnisverbesserung bei.
Die Rezession in Brasilien führte erneut zu einem Nachfragerückgang
Auftragseingang und Umsatz von MAN Truck & Bus stiegen auf 5,25 Mrd € bzw. 4,43 Mrd €. Entsprechend dazu entwickelten sich auch Auftragseingang und Absatz in Stückzahlen positiv. Das Programm zur Stärkung des Konzerns umfasst Initiativen zur Profitabilitätssteigerung und Kostenreduktion sowie zur Flexibilisierung der Produktion. Ein Schwerpunkt liegt auf der Neuausrichtung der Lkw-Produktionsstandorte. Zudem werden die Produktkosten gesenkt und die Vertriebsleistung erhöht.
Während im Geschäftsfeld Commercial Vehicles der europäische Markt deutlich wuchs, führten in Brasilien die Rezession und die politischen Unsicherheiten erneut zu einem beträchtlichen Nachfragerückgang. MAN Latin America setzte mit 10.131 Nutzfahrzeugen 19% weniger ab als im Vorjahr. Im Bereich Power Engineering verschlechterte sich die Situation im Markt für Turbomaschinen weiter, während der Markt für Energieerzeugung stabil blieb. Dies führte insgesamt zu einem Rückgang des Auftragseingangs bei MAN Diesel & Turbo.



