Liebe Leser,
trotz Krisen in vielen Schwellenländern und in wichtigen Branchen wie der Landwirtschaft, der Öl- und Gasindustrie sowie dem Bergbau konnte Wacker im 3. Quartal 2016 seinen Umsatz um 2% auf 315,7 Mio € steigern. Während der Umsatz im Kernmarkt Europa um 9% zulegte, insbesondere aufgrund einer stabilen Nachfrage aus dem Baugewerbe, sank der Umsatz in der Region Amerikas um 15%. In Nordamerika sind die Lagerbestände der Händler hoch und viele Gebrauchtmaschinen zu niedrigen Preisen im Umlauf, was den Bedarf an Neumaschinen senkt.
Der Konzern hält konsequent an seiner strategischen Ausrichtung fest
In Australien und Neuseeland ging die Nachfrage zurück; der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sank um 23%. Dafür legte China beim Wachstum wieder zu. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 25% auf 19,3 Mio €. Die EBIT-Marge stieg von 5,0 auf 6,1%. Unterm Strich stieg der Gewinn um 42% auf 17 Cent je Aktie. Der hohe Anstieg beruht allerdings auf einem schwachen Vergleichswert im Vorjahr. Trotz des wirtschaftlichen Gegenwindes hält der Konzern konsequent an seiner strategischen Ausrichtung fest.
2016 war ein Jahr des Übergangs, in dem der Konzern die Prozesse und Strukturen optimiert und die Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum geschaffen hat. Beispiele sind die Internationalisierung durch neue Werke in Brasilien und künftig auch in China und die Zusammenlegung des Forschungs- und Entwicklungszentrums für Baugeräte (München) mit dem Produktionswerk in Reichertshofen.



