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STADA: Kommt es jetzt zum Bieterkampf?

Liebe Leser,

die Aktienkurse reagierten in der letzten Woche prompt auf die Nachrichten bei STADA, denn das Unternehmen mit Sitz im hessischen Bad Vilbel kann gleich auf zwei Übernahmeinteressenten blicken. Hier könnte es zu einem spannenden Übernahmepoker kommen. Die wichtigsten diesbezüglichen Nachrichten, die letzte Woche STADA und dessen Kurse bewegt haben waren folgende:

  • Kursexplosion! Die Kurse reagierten prompt, so berichtete in der letzten Woche Hermann Pichler, auf die Nachrichten beim Generikahersteller Stada. Am 13. Februar kletterte die Aktie im Tagesverlauf um rund 15 Prozent in die Höhe und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Der Grund für diese Kursexplosion war das Übernahmeinteresse mehrerer Finanzinvestoren.
  • Großes Interesse! Das MDAX-Unternehmen hatte das Vorliegen zweier unverbindlicher Angebote „in Bezug auf den Erwerb von bis zu 100 Prozent der Aktien der Gesellschaft“ bestätigt. Einer der beiden potenziellen Übernahmekandidaten ist der britische Finanzinvestor Cinven, der einen indikativen Kaufpreis von 56 Euro geboten haben soll, wodurch das Pharmaunternehmen mit insgesamt 3,5 Mrd. Euro bewertet werden würde.
  • Bieterkampf voraus? Dies könnte durchaus der Beginn eines Bieterkampfes um die Gunst von Stada sein, denn es gibt gleich zwei Kaufinteressenten. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux bekräftigt wohl auch deshalb das Kauf-Votum und setzt das Kursziel von 55 auf 62 Euro nach oben. “Wir glauben, die Chancen für eine tatsächliche Offerte sind deutlich gestiegen und ein Bieterwettkampf ist möglich“, schrieb Analyst Oliver Reinberg.
  • Umdenken bei STADA! Wohl nicht zuletzt durch den Einstieg des aktivistischen Großaktionärs Active Ownership Capital (AOC) im letzten Frühjahr findet bei Stada ein Umdenken statt. So hat Hartmut Retzlaff, der stets auf Eigenständigkeit Wert gelegt hat, das Unternehmen mittlerweile verlassen. Für Nachfolger Matthias Wiedefels allerdings ist „Eigenständigkeit […] kein Selbstzweck“. Es bleibt also spannend.

Wie sehr wird STADA von den Übernahmeofferten profitieren können? Wir bleiben für Sie dran.

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