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Tesla steigt zur ernsthaften Konkurrenz auf! (Daimler, VW, BMW, Porsche, Audi, Opel)

Liebe Leser,

eine bombastische Wirkung auf dem Börsenparkett hatte letzte Woche die Nachricht zu Tesla gehabt. Denn Mark de Groot hat die Gründe eruiert, warum Tesla zum gefährlichen Konkurrenten für die deutsche Autoindustrie werden könnte:

  • Unterstützung durch Trump? Ausgerechnet Donald Trump, der von erneuerbaren Energien nichts hält und lieber die traditionellen US-amerikanischen Industriekonzerne schützt und Tesla-Gründer Elon Musk, der mit dem Elektroantrieb die Autoindustrie revolutionieren will, könnten nun ein unschlagbares Team bilden. Denn Trump könnte Tesla als entscheidenden Hebel gegen die schier übermächtigen Autohersteller aus Deutschland und Japan einsetzen.
  • Extremer Anstieg! Wie Mark der Groot letzte Woche berichtete, stieg der Kurs der Tesla-Aktie in den letzten Wochen um 25 % an und der Marktkapitalisierungswert von Tesla mit 45 Mrd. Dollar nähert sich der Marke von BMW mit 55 Mrd. Dollar immer weiter an.
  • Marktüberschwemmung? Schon sehr bald, nämlich im zweiten Halbjahr soll das Model 3 von Tesla erscheinen. Diese Markteinführung könnte den Unterschied zur BMW-Aktie schließen. Auch will Tesla in 2018 eine stolze halbe Million dieser Fahrzeuge verkaufen, in 2020 gar eine Million.
  • Lahme Konkurrenz! Gegenüber den optimistischen Plänen will Audi seinen e-tron erst 2018 einführen, Daimler im Jahr darauf seine EQ-Reihe und bei Porsche wird es ein weiteres Jahr dauern. Bis die deutschen Hersteller also soweit sind, hat Tesla schon eine Million Wagen verkauft und den Markt für sich erschlossen.
  • „Winner-Typen“ unter sich! In großen Dimensionen denken wie Musk, das spricht auch den neuen Präsidenten an. Während er bei General Motors, Ford oder Chrysler vielleicht helfend unter die Arme greifen kann, könnte er Tesla ernsthaft den Rücken stärken, etwa durch Steuervorteile oder gelockerte Bestimmungen.

Damit Tesla im kommenden Jahr tatsächlich Umsatzerlöse von 20 Mrd. Dollar feiern kann, müssen am 22. Februar aber erstmal die nächsten Quartalszahlen überzeugen. Wir bleiben für Sie am Ball.

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