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Politsatire-Justiz-Opfer Ostertag: lieber tot als Knast

Fast zwei Jahre Gefängnis für Uwe Ostertag wegen Satire. Nun geht der Autor an die Öffentlichkeit und übt scharfe Kritik an Justiz und Politik. Die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit sei in Gefahr. Gegenüber MMnews erklärt er: lieber tot als Gefängnis.

 

 

In einer persönlichen Erklärung zu seiner Verurteilung wegen Volksverhetzung geht Uwe Ostertag hart ins Gericht mit Justiz und Medien. Er sieht die Meinungsfreiheit in Gefahr und sich selbst als "Abschreckungsopfer", an dem die Justiz ein Exempel statuiere um andere einzuschüchtern.

Böhmermann wird von den Medien als Schutzheiliger der Satire verherrlicht. Sein Machwerk ist zwar an Niveau nicht zu unterbieten, aber es richtete sich gegen Erdogan. Deshalb wird er von deutschen Medien als Kunstmärtyrer heilig gesprochen.

Ostertag dagegen gilt als Hetzer, weil er deutsche Politik aufs Korn nimmt. Die Quittung: 22 Monate Haft.

Gegenüber MMnews erklärt Ostertag, dass er nicht, wie in der Presse behauptet, bei seiner Verhaftung mit dem Messer auf Polizisten los gegangen sei, sondern mit Suizid gedroht habe. Auch die Story in der FAZ sei verfälscht und verzerrt und hätte mit seinen tatsächlichen Aussagen gegenüber den Journalisten wenig zu tun.

In dem Gespräch sagte Ostertag auch, dass er niemals wegen seiner Werke ins Gefängnis gehen werde - eher würde er sich umbringen.

 

Persönliche Erklärung von Uwe Ostertag:

Knast ist Plan Null, Freiheit Plan A


Freiheit ist mir mehr Wert als mein Leben


Wenn es um die Aufrechterhaltung der staatlichen Ordnung geht, da hat der Staat auch keine andere Wahl, als für Ordnung zu sorgen, vor allem dann, wenn die Systemkritiker immer mehr wie Pilze aus dem Boden schiessen. Dafür hat der Staat gesorgt und die Gewaltenverschmelzung angeordnet. Sowohl Polizisten, Staatsanwälte und Richter werden dann dazu befohlen, sich zum Büttel der derzeitigen Politik zu machen.

 

Dieses erfolgreiche System der Niederknüppelung von den Gedanken der Freidenker, Nihilisten und Systemkritiker hatte man nicht nur erfolgreich im dritten Reich getätigt, sondern auch in der DDR. Die Meinungsfreiheit ist eine der größten Hürden eines jeden Systems, welches im brachialen Dampfwalzenprinzip versucht, barrierefrei zu regieren.

 

Das Problem dabei ist; “Wie schalte ich die Meinungsfreiheit aus, ohne die Meinungsfreiheit abzuschaffen?” Nichts einfacher als das, man erklärt Fakten zu Fakes, die Wahrheit als Nazipropaganda, Kritik an der Politik als Verschwörung bzw. infame Hetze und schon kann man ganz plausibel die Meinungsfreiheit so einschränken, dass man trotz allem der Abschaffung der Meinungsfreiheit, die Meinungsfreiheit weiterhin illusionieren kann, damit jeder Bürger noch an den Rechtsstaat Germany glaubt, obwohl man das Grundgesetz bereits wie eine Rolle Klopapier zum Arschabwischen in den Toiletten des Justizministeriums aufgehängt hat; irgend einen wertvollen Sinn muss ja das Grundgesetz und der Meinungsfreiheitsparagraph haben.

 

Ein Exempel muss statuiert werden

 

Dazu braucht man aber auch ein Bauernopfer, möglichst eines, welches auch sehr bekannt ist, um Andere bzw. Nachahmer einzuschüchtern. Also warum nicht diesen Ostertag, den bereits nicht nur die FAZ, sondern auch andere Medien öffentlich geschasst haben, weil dieser Arsch absolut unbequem für die Politik Merkels ist, großen Anklang findet und die Gefahr groß ist, dass viele Menschen seinem Beispiel folgend, Mut haben, auch skeptisch die Politik der Bundesregierung zu betrachten.

 

Was hat der Ostertag verbrochen?

 

Fakt ist, dass auf Grund seiner extrem sarkastischen Beiträge des schwarzen Humors vor allem die Flüchtlingspolitik Merkels in einem schlechten Licht da stand. Naiv, wie dieser Ostertag ist, da hatte der Kerl geglaubt, dass die Worte des jüdischen Schriftstellers Kurt Tucholsky, Vorrang haben, weil dieser befürwortete, dass Satire alles darf. Da hat dieser Ostertag nicht mit der neuen Gesetzesauslegung des Innenministers Heiko Maas gerechnet, der versucht, mittels Zensur in den Medien und mittels der ihm unterstellten Justiz, alles, was nicht Systemkomform mitschwimmt, der Härte des Gesetzes zu unterziehen und bestrafen.

 

Würden Heute Nietzsche, Schopenhauer und Tucholski noch leben, ich glaube, diese würden bestimmt mit dem Ostertag auf der Anklagebank sitzen. Ein scharfer Staatsanwalt und ein scharfer Richter, welche kadavergehorsam sind und schon hatte der Ostertag absolut keine Chance, seinen Standpunkt zu vertreten, dass es nicht nur Kunstfreiheit, sondern auch Meinungsfreiheit sei. So einfach geht es. Da werden Tatsachen verdreht, Zusammenhänge verrissen, der Kontext verhurt, und schon ist das Urteil fertig. “Wer die Macht hat, der hat auch das Recht”; dieses scheint dieser Idiot von Ostertag vergessen zu haben. Ostertag, dieser Träumer und Vollidiot glaubt wohl auch noch an den Rechtsstaat, eben ein verkappter Idealist.

 

Kann man denn dem Richter böse sein?

 

Nein, wir sollten weder dem Staatsanwalt, noch dem Richter diesbezüglich böse sein, denn diese haben auch nur ihre Aufgabe der derzeitigen Regierung erfüllt, jegliche Kritik an der derzeitigen Regierung zu zerschlagen. Denn diese Beiden haben das Handikap, dass sie nicht in die Hand beissen dürfen, welche sie füttert, um keinen Karriereknick zu haben. Sie sind die perfekten Mitläufer eines Systems, welches sich innenpolitisch adäquat sowohl zur DDR, als auch zur NS Zeit verhält, um die Autorität des Staates als unantastbar zu gestalten.

 

Die Strafe

 

Obwohl Ostertag im Schlussplädoyer eindringlich auf Meinungsfreiheit plädierte, sich auf die Kunstfreiheit, aber auch auf das Grundgesetz, so hatte sich der Richter erbarmungslos eine Strafe ohne Bewährung(1 Jahr, 10 Monate) ausgesprochen. Auch hatte Ostertag beim Schlussplädoyer im Falle einer Bestrafung um Milde durch das Verhängen einer Todesstrafe plädiert, da er nicht lebend in den Knast einwandern will. Aber leider hatte der Richter keinen Funken Humanität im Gesicht, von christlicher Nächstenliebe ganz zu schweigen.

 

Was hat er falsch gemacht?

 

Hätte Ostertag seinen Pass weggeworfen, arabisch gestammelt und kleine Mädchen im Freibad belästigt, mit Drogen gehandelt oder in U-Bahnschächten alten Frauen ihr Hab und Gut geraubt, er wäre mit einer wesentlich geringeren Strafe weggekommen, er hat eben den Zahn der Zeit nicht erkannt, um sich den neuen Bedingungen anzupassent.

 

Kann man Ostertag heilen?

 

So wie es ausschaut, ist der Ostertag unheilbar, man muss ihn schon dem Tode unterziehen, damit seine Gedanken sterben.

 

Geht Ostertag in den Knast?

 

Da er an der Freiheit hängt, glaube ich, dass dieser Ostertag lieber dem Tod geweiht sein will, als dass er in den Knast geht, weil dieses für ihn unzumutbar ist.

 

weiterführender Link; der schriftliche Widerspruch an die Staatsanwaltschaft

https://sites.google.com/site/habmutzurwahrheit

 

Satirische Collagen von Uwe Ostertag

 

Mehr Bilder HIER

 

 

 

 

 

 

 

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