Lieber Leser,
ein Rekordverlust bei RWE lässt alle Aktionäre im Regen stehen. Das nun auch wieder die Dividende ausfällt, ist ein weiterer Schlag ins Gesicht. Es gebe keinen Spielraum, berichtete der Finanzvorstand. Auch viele Städte und Kommunen werden wieder einmal auf dem falschen Fuß erwischt. Viele von ihnen planen die Dividende fest in ihren Haushalt mit ein. Die letzte Dividende gab es im Jahr 2014.
Trotz Innogy-Verlust
2,6 Milliarden brachte der Börsengang der Innogy ein. Das füllte die Kassen des Energiekonzerns gewaltig. Die Hoffnung auf eine üppige Dividende blühte auf. Doch weit gefehlt. Die Summe wurde direkt in den vom Staat auferlegten Kernenergiefonds eingezahlt. Das Geld fehlt nun. Anders als bei denn Stammaktien bekommen Aktionäre von Vorzugsaktien immerhin eine magere Dividende von 0,13 Euro ausgezahlt. Besitzer von Vorzugsaktien haben in aller Regel kein Stimmrecht und werden dafür entschädigt. Zum Beispiel in Form einer höheren Dividende oder wie in dem konkreten Fall von RWE überhaupt mit einer Dividende.
Analysten schürten Hoffnung
Auch die Experten wurden auf dem Falschen Fuß erwischt. Auch für an RWE beteiligte Fondsgesellschaften kam die Meldung sehr überraschend. Erwartet wurde von den meisten eine kleine Dividende von 0,24 Euro.



