Lieber Leser,
dieser Tage hat der Außenwerbespezialist Ströer seine vorläufigen Zahlen aus dem vierten Quartal veröffentlicht. Dies hat sogleich für entsprechende Resonanz bei den Aktienanalysten gesorgt.
Analystin Sonia Rabussier sieht sich von den Kennziffern in ihrer Einschätzung bestätigt. Insgesamt gesehen hätten die Zahlen allerdings über der Konsensschätzung gelegen. Den Anlegern dürfte positiv aufgefallen sein, dass sich Ströer stärker auf das Wachstum aus eigener Kraft konzentrieren will. Auch beim freien Mittelzufluss seien deutliche Fortschritte zu erkennen, so die Expertin.
Analyst Sascha Berresch (Hauck & Aufhäuser) hebt diesen zuletzt genannten Aspekt ebenfalls positiv hervor. Der bereinigte operative Gewinn habe positiv überrascht. Der Ausblick für 2017 liege im Rahmen der Erwartungen. Vom Analysehaus Jefferies wurde die Kaufempfehlung ebenfalls bestätigt. Analystin Iris Zheng meint jedoch, dass sich die Kapitalkosten leicht nach oben entwickeln werden. Alle drei genannten Experten halten den Ströer-Titel auf dem aktuellen Kursniveau für deutlich unterbewertet, wie aus der folgenden Auflistung eindeutig hervorgeht.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- Commerzbank: „Buy“ – 74,00 Euro (+51 %)
- Jefferies: „Buy“ – 67,00 Euro (+37 %)
- Hauck&Aufhäuser: „Buy“ – 64,00 Euro (+31 %)



