Lieber Leser,
aus der sogenannten Bankenrally ab Ende September 2016, im Zuge derer der Aktienkurs der Deutschen Bank bis Ende Januar um 100 Prozent gestiegen ist, ist mittlerweile die Dynamik entwichen. Schon seit Ende Dezember kommt die Aktie kaum voran und tendiert, mit Ausnahme des schnellen Spikes auf fast 20 EUR, seit Wochen schon seitwärts. Um es kurz zu beschreiben: Die Luft ist raus.

Charttechnisch steht der Aktienkurs jetzt quasi zwischen Baum und Borke. Stützend wirkt sich noch der direkte Aufwärtstrend aus, der jedoch zeitweise schon am 17. Februar unter Beschuss geraten war. Negativ auf ein weiteres Fortkommen wirkt sich hingegen die rote Widerstandszone aus. Sie wurde zwar zwei Mal schon leicht nach oben verlassen. Doch rückblickend waren das lediglich Fehlausbrüche, so dass diese Widerstandszone noch Bestand hat.
Zusätzlich deutet auch der RSI-Indikator auf eine drohende Konsolidierung hin. Hier gibt es schon seit Anfang Dezember eine Divergenz, der wohl schon bald der Aktienkurs folgen wird. Wie weit es dann runter gehen könnte, ist natürlich noch ungewiss. Doch auf die üblichen Verdächtigen, also das 38er und 50er Retracement, ist eigentlich fast immer Verlass. Wundern Sie sich also nicht, wenn ab März die Deutsche Bank wieder in die Schlagzeilen kommt, weil der Aktienkurs auf ca. 16 bis 15 EUR wegbröckelt.



