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nach der Kunststofftochter Covestro hat nun auch der Mutterkonzern Bayer nachgezogen und seine Bücher geöffnet. Im vergangenen Geschäftsjahr konnten die Umsatzerlöse um 1,5 Prozent auf knapp 46,8 Mrd. Euro verbessert werden. Bereinigt um Sondereffekte legten die Erlöse gar um 3,5 Prozent zu.
Verlassen konnte sich der Leverkusener DAX-Konzern einmal mehr auf sein starkes Pharmageschäft. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) und der Nachsteuergewinn erhöhten sich jeweils um 10,2 Prozent auf 11,3 bzw. 4,53 Mrd. Euro. Analysten hatten unter dem Strich etwas mehr erwartet, speziell im vierten Quartal fiel das Ergebnis aufgrund von Wertberichtigungen schwächer aus.
So geht es nun weiter
Bayer-Vorstandschef Werner Baumann zeigte sich zufrieden und gab einen positiven Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr „Für das Geschäftsjahr 2017 rechnen wir weiterhin mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung“, sagte er. Unter Einbezug von Covestro soll der Umsatz auf mehr als 49 Mrd. Euro gesteigert werden. Mit Blick auf den operativen Gewinn und das Konzernergebnis kalkuliert Bayer vor Sondereinflüssen mit einer Verbesserung im mittleren einstelligen Prozentbereich.
Nichtsdestotrotz wird in diesem Jahr vor allem ein Thema die Schlagzeilen beherrschen und zwar die viel kritisierte Übernahme des umstrittenen Saatgutherstellers Monsanto. Nachdem die Aktionäre beider Konzerne grünes Licht gegeben haben, liegt die finale Entscheidung nun in den Händen der zuständigen Wettbewerbshüter. Auch die Finanzierung des Milliarden-Deals könnte sich aus Sicht von Bayer noch als starke Belastungsprobe erweisen. Hiervon könnte auch die zuletzt gut laufende Aktie betroffen sein.



