Lieber Leser,
von der Börse wurde die Nachricht mit Erleichterung aufgenommen: Dem Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp ist es endlich gelungen, einen Käufer für das defizitäre Stahlwerk in Brasilien zu finden. Auch die Aktienanalysten haben sich verständlicherweise dieses Themas angenommen.
Analyst Roger Bell (JPMorgan) wertet diese Meldung positiv, auch wenn sich die finanziellen Folgen in Grenzen halten würden. Der Experte streicht den symbolischen Charakter der Transaktion heraus. Auch Analyst Bastian Synagowitz (Deutsche Bank) wertet diesen Schritt als konsequente Fokussierung auf das Geschäft mit Kapitalgütern. Die Aktie bekomme daher zusätzliches Aufwärtspotenzial.
Genau dieser Meinung ist auch Analyst Alessandro Abate von der Berenberg Bank. Er rechnet ebenfalls mit Kursgewinnen, da die Verschuldung des Konzerns durch den Verkaufserlös zurückgehe. Eine weitere positive Nachricht bestehe darin, dass mit steigenden Stahlpreisen zu rechnen sei. Sven Diermeier (Independent Research) sieht ThyssenKrupp durch den Verkauf ebenfalls auf dem richtigen Weg.
Neue Analystenempfehlungen im Überblick
(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)
- Deutsche Bank: „Buy“ – 30,00 Euro (+22 %)
- Berenberg: „Buy“ – 30,00 Euro (+22 %)
- Independent Research: „Halten“ – 26,00 Euro (+6 %)
- JPMorgan: „Neutral“ – 24,60 Euro (+0 %)



