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DAX: Unter privaten Anlegern steigt die Zuversicht! (Daimler, Commerzbank, Deutsche Bank, E.ON, Infineon, Allianz, ThyssenKrupp, BMW, Continental, Deutsche Börse)

Lieber Leser,

die Börse Frankfurt führt jede Woche eine Umfrage unter 900 aktiven Investoren durch, um deren Einschätzungen zu der weiteren Entwicklung des deutschen Leitindex DAX in Erfahrung zu bringen. 300 institutionelle Investoren und 600 private Anleger beschäftigen sich mit der Frage, ob der DAX in den kommenden vier Wochen steigt, fällt oder eine Seitwärtsbewegung einschlagen wird. Das Ganze funktioniert dann wie folgt: die Bullen („DAX steigt“) werden den Bären („DAX fällt“) gegenübergestellt und mit den neutralen Einschätzungen gewichtet. Die neutralen Akteure halten annahmegemäß keine Positionen. Auf diese Weise kann der sogenannte Sentiment-Index in Punkten ausgedrückt werden. Werte oberhalb der Nulllinie reflektieren eine bullishe Marktstimmung, Werte darunter eine bearishe.

Der Sentiment-Index legt weiter zu

In der aktuellen Umfrage (KW 8) weist der Sentiment-Index der privaten Anleger einen Zuwachs um 4 Punkte auf +16 Punkte auf. Die bullishe Marktstimmung hat sich damit im Vergleich zur Woche noch etwas verbessern können. Die Veränderung beruhte auf einem Umdenken einiger Pessimisten aus der Vorwoche. Während das Bärenlager um 2 Prozentpunkte auf 35 Prozent schrumpfte, legte das Bullenlager um eben diese 2 Prozentpunkte auf 51 Prozent zu. Bei den neutral eingestellten Anlegern gab es indes keine Veränderung, sie machen weiterhin 14 Prozent der Befragten aus.

12.000-Punkte-Marke im Hinterkopf?

Der DAX verbesserte sich im Vergleich zur Vorwoche um 170 Punkte bzw. 1,4 Prozent auf die psychologisch bedeutsame Marke von 12.000 Punkten (Stand: 22.02). Möglicherweise hatten viele Anleger genau diese zum Zeitpunkt der Umfrage noch nicht ganz erreichte Schwelle im Hinterkopf, um Gewinne mitzunehmen. Unter dieser Prämisse ist es auch nicht auszuschließen, dass die zugrundeliegenden Engagements der Anleger nicht groß genug waren, um vorzeitig Kasse zu machen. Der DAX zeigt sich jedenfalls insgesamt in einer sehr guten Verfassung und ist zum Zeitpunkt der Erhebung lediglich 400 Punkte vom Rekordhoch aus dem Frühjahr 2015 entfernt. Obwohl es unter den Großinvestoren zwecks Gewinnmitnahmen einige Aktienverkäufe gab, scheint die Nachfrage grosso modo ungebrochen.

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