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Öl: Wöchentlicher Blick auf US-Bestände und Produktion (WTI, Brent, BP, Royal Dutch Shell, Gazprom, Seadrill, Lukoil, Woodside, Chevron, Repsol)

Lieber Leser,

wie jede Woche hier unser Blick auf die beiden US-Rohöllager-Bestandsberichte sowie den Oil Rig Count. Zudem fand in dieser Woche ein technisches OPEC-Meeting statt. Das gewöhnliche Mediengeplänkel war zwar zu verzeichnen. Es konnte jedoch kaum nennenswerte Impulse liefern. Derweil hat der Preis für die nordamerikanische Rohölsorte WTI einen Ausbruch aus seiner engen Range gewagt, brach jedoch kurze Zeit später wieder ein. Ein zweiter Versuch könnte nun starten.

API-Bestände leicht gestiegen

Der API-Rohölbericht verzeichnete das erste Mal seit fünf Wochen einen Abbau der Rohöllagerbestände. Nach dem Rekordaufbau von vor zwei Wochen, fiel der Abbau in dieser Woche entgegen den Erwartungen. Auch der API-Benzinbestand fiel, jedoch weniger als erwartet wurde. Der Bestand bei den Destillaten reduzierte sich hingegen deutlich.

EIA-Bericht verzeichnet einen leichten Aufbau der Bestände

Der EIA-Bericht verzeichnete in dieser Woche den fünften Aufbau der Bestände in Folge, allerdings lediglich einen leichten. Es wurde ein deutlich höherer Wert erwartet. Benzinbestände sowie Destillatbestände sind ebenfalls abgebaut worden. Insgesamt befinden sich die Bestände weiterhin über dem 10-Jahre-Durchschnitt. Die nach der EIA berechnete US-Produktion notiert seit April letzten Jahres auf einem Höchststand.

Zählung der aktiven Oil-Rigs

Die Zählung der aktiven Ölbohrplattformen in den USA stieg per letzte Woche weiter, wenn auch nur um 6 weitere in Betrieb genommene Plattformen. In der Woche zuvor wurden 8 Plattformen gezählt. Seit Anfang des Jahres wurden 72 zusätzliche aktive Plattformen in Betrieb genommen. Die Öl-Produktion korreliert für gewöhnlich sehr eng positiv mit der Zählung der Oil-Rigs, wenn auch ein wenig zeitversetzt.

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