Liebe Leser,
letzte Woche hatten die Aktionäre von Barrick Gold Grund zur Freude, denn nach drei Jahren mit Milliardenverlusten erwirtschaftete das Unternehmen in 2016 wieder einen Nachsteuergewinn von 655 Mio. US-Dollar, also 0,56 US-Dollar je Aktie. Rami Jagerali hat die News zusammengetragen:
- Das Ergebnis! Aus dem Verkauf von 5,5 Mio. Feinunzen Gold und 505 Mio. Pfund Kupfer erlöste Barrick Gold 8,6 Mrd. US-Dollar und der operative Cashflow belief sich auf 2,6 Mrd. US-Dollar. Dieser Turnaround war möglich geworden durch die Konzentration auf Lagerstätten mit unterdurchschnittlichen Abbaukosten.
- Weniger Abbaukosten, mehr Rentabilität! Durch die Konzentration der Lagerstätten wurden zwar nur noch 5,52 Millionen Unzen Gold gewonnen, gegenüber 7,0 Millionen Unzen zuvor, doch die All-In-Sustaining-Kosten sanken auf nur noch 730 US-Dollar je Feinunze. Die Rentabilität scheint also gesichert.
- Der Ausblick! Das Management rechnet für 2017 mit Gewinnungskosten zwischen 720 und 770 US-Dollar bei einem prognostizierten Ausstoß von 5,6 bis 5,9 Mio. Unzen Gold. Zwar ist die Aktie mit einem 2017er-KGV von knapp 24 auf den ersten Blick zugegebenermaßen kein Schnäppchen, doch Minenaktien werden auf Basis der vorhandenen Reserven und Ressourcen bewertet. Hier ist Barrick Gold gut aufgestellt.
Kann Barrick Gold mit dieser stabilen Performance also weiterhin punkten? Wir halten Sie auf dem Laufenden.



