Liebe Leser,
die Nachrichten zu Clencore haben letzte Woche für Neuigkeiten gesorgt! Denn wie Thomas Liebigman berichtete, haben die Verbindungen mit dem umstrittenen israelischem Milliardär Dan Gertler dem Unternehmen in der Vergangenheit immer wieder Kritik eingebracht und der Rohstoffkonzern hat nun wohl die Geschäftsbeziehung gekappt.
- Trennung von Gertler! Glencore hat in diesem Zusammenhang einem 960-Millionen-Dollar-Deal zugestimmt, um die Besitzverhältnisse von zwei riesigen kongolesischen Kobalt- und Kupferminen neu zu regeln. So verschafft sich Glencore Kontrolle über wichtige Vermögenswerte, denn gegen Gertler gab es Vorwürfe, zu enge Beziehungen mit dem kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila zu haben. Es wurde Bestechung unterstellt, doch keine Anklage gegen ihn eröffnet. Dennoch sah sich Glencore möglicherweise gezwungen, zu handeln.
- Die Kosten! Glencore zahlt 534 Millionen Dollar in bar, nach Begleichung aller Schulden, an die Fleurette Group, die sich im Besitz von Gertlers Familienstiftung befindet. Dadurch erhöht sich Glencores Anteil an der Mutanda-Mine um 31 % auf 100 % und an der Katanga-Mine um 10,25 % auf etwa 86,33 %.
- Erfolg auf ganzer Linie! Dies ist aber nur ein Schritt in Glencores erfolgreichem Turnaround aus der Rohstoffkrise. Schließlich notiert Kupfer auf einem 20-Monats-Hoch und Kobalt stieg um 75 Prozent.
Kann sich Glencore mit diesen Änderungen und guten Aussichten hinsichtlich der Rohstoffpreise weiter durchsetzen? Wir bleiben für Sie am Ball.



