Lieber Leser,
die Bayer-Aktie musste zuletzt einige Belastungen verkraften. Das Unternehmen versprach seinen Aktionären zwar, die Dividende von 2,50 Euro auf 2,70 Euro zu erhöhen. Dennoch gab es ernüchternde Neuerungen: Das Verhütungsmittel Essure in den USA muss Bayer vollständig abschreiben. Hier geht es um einen Markenwert, der bis zu 400 Millionen Euro betragen hatte. Auch Produkte wie Coppertone oder Dr. Scholls enttäuschten die Geschäftsführung im zurückliegenden Jahr.
Bayer verliert an den Märkten
Als Reaktion schickten Investoren die Aktie zunächst um 2 % in den Keller. Doch jetzt erholt sich der Titel schon wieder und ist dabei, aus charttechnischer Sicht noch deutlich über der 100er-Marke einen Boden auszubilden. Gelingt hier die Kehrtwende nach oben, dann ist der Schaden der jüngsten Nachrichten aus charttechnischer Sicht schon wieder behoben.
Jetzt hat Bayer bereits annähernd 12 % Abstand zum GD200, dem gleitenden Kursdurchschnitt der vergangenen 200 Tage. Nachdem auch der GD20 für die zurückliegenden 20 Tage noch einen Aufwärtstrend anzeigt, bestehen aus technischer und charttechnischer Sicht keine Bedenken mehr.
Die Aktie befindet sich unverändert im grünen Bereich und hat die Zahlen nun verkraftet.



