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Palfinger hat in den ersten 9 Monaten 2016 das Wachstum fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 10,9% auf den Rekordwert von 996,6 Mio. €. Die positive Entwicklung in Europa, in nahezu allen Produktbereichen, sowie Akquisitionen trugen zu der Geschäftsausweitung bei. Europa ist mit einem Umsatzanteil von 51,2% immer noch die wichtigste Region. Nordamerika folgte mit 22,2% und der Ferne Osten mit 9,0%. Wechselkurse wirkten sich mit 11,2 Mio. € jedoch negativ auf die Umsatzentwicklung aus.

Palfinger passt Unternehmensstruktur wegen der Harding-Übernahme an

Mit der Übernahme der Harding-Gruppe stieg der Umsatz des Marinegeschäfts auf rund 20% des Konzernumsatzes. Das führte mit Beginn des 3. Quartals zu einer Umstellung der Segmentberichterstattung. Das Geschäft unterteilt sich jetzt in die Segmente LAND und SEA sowie den Bereich HOLDING. Das Segment LAND umfasst das Geschäft mit Hebe-Lösungen, die bei Nutzfahrzeugen (Lkws und Eisenbahnen) Verwendung finden. Im Segment SEA wird das Geschäft zusammengefasst, das mit Schiffen oder Offshore-Einrichtungen oder Windkraftanlagen in Verbindung steht.

Die Gewinnsituation verbesserte sich weiter – Die Aussichten bleiben positiv

Der Bereich HOLDING bildet die Aufwendungen der Konzernverwaltung und strategische Zukunftsprojekte ab. Die erfreuliche Ergebnisverbesserung im Segment LAND ermöglichte auch auf Konzernebene eine überproportionale Entwicklung. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg um 14,7% auf 131,1 Mio. €. Die EBITDA-Marge betrug somit 13,2% nach 12,7% im Vorjahr.

Für 2016 erwartet das Management unverändert ein Umsatzwachstum von rund 10% sowie bereinigt um Integrations- und Restrukturierungsaufwendungen eine Ergebnissteigerung.

Unternehmensporträt

Richard Palfinger gründete 1932 eine Schlosserei und Reparaturwerkstatt für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Heute ist Palfinger ein internationaler Konzern und bietet seinen Kunden weltweit hydraulische Hebe-, Lade- und Handlinglösungen an. Mit dem Stammprodukt, dem Lkw-Knickarmkran, ist das Unternehmen mit knapp 150 Modellen und einem Marktanteil von 30% Weltmarktführer.

Die KION GROUP steuert nach einem soliden 3. Quartal auf ein starkes Gesamtjahr 2016 zu

Getrieben durch Zuwächse in Europa legte der Auftragseingang um 5,8% auf 1,33 Mrd € zu.

Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2015 um 20,4% auf 1,04Mrd€. Der Umsatz stieg um 3,8% auf 1,28 Mrd. €, während das operative Ergebnis (EBIT) einen Zuwachs von 4,6% auf 126,8 Mio. € erzielte. Entsprechend verbesserte sich die EBIT-Marge zwischen Juli und September auf 9,9%. Bei den Bestellungen nach Stückzahlen legte KION um 10,3% auf 40.700 Einheiten zu.

Europa und China legten kräftig zu

Im Kernmarkt Westeuropa verbuchte der Konzern 12,2% mehr Bestellungen. Im weltgrößten Einzelmarkt China wurden bei den Marken der KION GROUP 15,7% mehr Fahrzeuge geordert. Der Wachstumstrend bei Elektrostaplern und Lagertechnikgeräten setzte sich fort, während sich die Bestellungen von Staplern mit Verbrennungsmotor vor allem durch die Nachfrage in China im 3. Quartal belebten. Die guten Ergebnisse haben die Basis gestärkt, um nach dem Abschluss der Dematic-Übernahme in eine neue Phase aufzubrechen.

Mit einem umfassenden Angebot von Gabelstaplern bis zu vollautomatisierten Materialfluss-Lösungen wird KION in der Lage sein, die Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Zudem ist der Konzern bestens für die Chancen durch Industrie 4.0, E-Commerce und Digitalisierung positioniert.

Für 2016 erwartet KION einen Umsatz zwischen 5,2 und 5,4 Mrd. €. Beim bereinigten EBIT wird ein Zielkorridor von 510 bis 535 Mio. € angepeilt

Unternehmensporträt

Die KION GROUP ist ein Anbieter von Lagertechnik, Gabelstaplern und anderen Flurfördergeräten wie Zugfahrzeuge, Schlepper sowie Schwer- und Containerstapler. Zu den Konzernmarken gehören Still, Linde, Fenwick, Om-Still, Baoli, Voltas und Egemion Automation. Das Produktportfolio beinhaltet außerdem Service- und Systemlösungen sowie das Finanzgeschäft mit Leasingangeboten für Fahrzeugflotten.

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