AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Bausparkassen: Finanzberater schießen sich auf gekündigte Bausparer ein!

Lieber Investor,

im Februar hat der Bundesgerichtshof ein wegweisendes Urteil gefällt. Geklagt hatte die Bausparkasse Wüstenrot. Sie wolle alte Bausparverträge kündigen, die, obwohl schon lange zuteilungsreif, von den Kunden noch nicht abgerufen wurden. Zwar waren die Guthabenzinsen der Bausparkassen in der Vergangenheit nie der Renner, aber in Zeiten niedriger Zinsen ist eine Rendite von zwei oder 2,5 Prozent nicht zu verachten, besonders, wenn sie auf eine sichere Anlageform gezahlt wird.

In den 1990er Jahren haben die Bausparkassen diese Verträge als sichere Sparformen beworben und sie auch an jene Anleger verkauft, bei denen auch für die Bausparkasse von vornherein klar war, dass die Kunden das mit dem Bausparvertrag verbundene Darlehen niemals in Anspruch nehmen werden.

Solange die Guthabenzinsen hoch waren und andere Banken mehr als zwei oder zweieinhalb Prozent gezahlt haben, waren diese genügsamen Kunden ein gutes Geschäft für die Bausparkassen. Erst als die Zinsen mehr und mehr in den Keller fielen, wurden diese Altverträge zunehmend zu einem Problem, denn sie waren vergleichsweise teuer.

So wundert es nicht, dass die Bausparkasse diese Kunden loswerden wollten. Berufen haben sie sich dabei auf einen Paragraphen, der vom Gesetzgeber ursprünglich zum Schutz der Verbraucher in die Verträge aufgenommen worden ist. Er gibt dem Kreditnehmer nach zehn Jahren das Recht zu einer Kündigung des Kreditvertrages.

Auch andere „Kreditnehmer“ werden dem Beispiel folgen

Was bei einer Immobilienfinanzierung eine feine Sache ist, wenn während der Laufzeit des Kredits die Zinsen fallen, wird für die Sparer nun zu einer schallenden Ohrfeige, denn ihnen gegenüber sehen sich die Bausparkassen als die Kreditnehmer und damit berechtigt, nach zehn Jahren den Vertrag zu kündigen. Der Bundesgerichtshof hat diese Sichtweise bestätigt.

Für alle Sparer und nicht nur die betroffenen Bausparer wird diese Entscheidung sehr  weitreichende Konsequenzen haben. Es droht eine ganze Lawine von Folgereaktionen, denn nicht nur die Bausparkassen sind in der Ansparphase die Kreditnehmer ihrer Kunden. Andere Banken oder Versicherungen sind es auch. Etwa dann, wenn sie langlaufende Banksparverträge oder Versicherungen mit ihren Kunden abgeschlossen haben, die für die eingezahlten Guthaben, relativ hohe Zinssätze und Bonuszahlungen vorsehen.

Auch so mancher Riestervertrag wird in diese Kategorie fallen und ist nun von der Kündigung durch die Bank oder die Versicherung bedroht, denn bedingt durch die lange Laufzeit bis zur Rente und das noch vergleichsweise hohe Zinsniveau beim Abschluss, ist die Ausgangslage ähnlich wie die der von Wüstenrot gekündigten Bausparverträge.

Sparer, die einen solchen Vertrag abgeschlossen haben, müssen nun befürchten, dass sich ihr Vertragspartner die Argumentation der Bausparkassen zu eigen macht, sich ebenfalls als Kreditnehmer sieht und deshalb nach zehn Jahren Laufzeit von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

In seinem zweiten Gruppenspiel der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:0 gegen Österreich durchgesetzt.

Die Führung und gleichzeitig den 17. WM-Treffer seiner Karriere erzielte Lionel [ ... ]

Die Vorsitzenden der Jungen Union und der Jusos zeigen sich offen für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts. Ein neues "Nur Ja heißt Ja"-Modell soll das seit der Reform 2016 geltende "Nein [ ... ]

In der Debatte um Steuerentlastungen fordert Juso-Chef Philipp Türmer eine massive Entlastung der Arbeitnehmer.

"Wenn es nach mir persönlich geht, sollten die unteren 50 Prozent Einkommensbezieher [ ... ]

Gregor Gysi verteidigt seine hohen Nebeneinkünfte als Bundestagsabgeordneter. Kein anderer Abgeordneter verdient demnach so viel Geld mit Bühnenauftritten wie der Linkenpolitiker.

Das berichtet [ ... ]

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat deutlich strengere Vorschriften für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China gefordert.

Anlass sind mutmaßliche China-Kontakte des [ ... ]

Der Musikproduzent Clive Davis ist tot. Er starb am Montag im Alter von 94 Jahren, wie seine Familie mitteilte.

Davis war bekannt für seine Fähigkeit, musikalische Talente zu entdecken und zu fördern. [ ... ]

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Annika Klose verteidigt die Empfehlung der Rentenkommission zu einem höheren Renteneintrittsalter. Die sozialpolitische Sprecherin ihrer Fraktion sagte den Zeitungen der [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.