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Deutz: Dividende stagniert trotz guter Zahlen!

Liebe Leser,

erinnern wir uns zurück: Im März letzten Jahres verkündete der deutsche Motorenhersteller Deutz für 2015 einen Rückgang beim Auftragseingang und bei den verkauften Aggregaten. Zu schaffen machten dem Konzern hierbei vor allem die Anwendungsbereiche Landtechnik sowie Mobile Arbeitsmaschinen.

Wie nun aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht, konnte das Unternehmen die Zahlen für den Auftragseingang im Vergleich zum oben erwähnten Vorjahr wieder verbessern.

Die Zahlen

Schauen wir uns die Zahlen für 2016 im Detail an. Der Auftragseingang verbesserte sich um 2,9 Prozent auf 1.261,4 Millionen Euro. Positiv entwickelte sich hierbei auch der zuvor ins Straucheln geratene Anwendungsbereich Landtechnik und die neu konzeptionierten Bereiche Baumaschinen sowie Material Handling, welche aus dem zuvor negativen Segment Mobile Arbeitsmaschinen abgespalten wurden.

Der Konzernumsatz stieg um 1,0 Prozent auf 1.260,2 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse konnten vor allen in den Regionen EMEA (Europa, Mittlerer Osten sowie Afrika) mit 3,3 Prozent sowie in Asien/Pazifik mit 15,9 Prozent Steigerung zulegen. Negativ entwickelte sich jedoch der Umsatz in Amerika (minus 13 Prozent).

Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 18,5 Millionen auf 23,4 Millionen Euro. In Sachen Konzernergebnis korrigierte man sich von 3,5 Millionen im Vorjahr auf 16 Millionen Euro nach oben. Deutz begründet den Anstieg des Ergebnisses mit geringeren Materialkosten, diversen Abschreibungen sowie der wichtigen Standortoptimierung, welche bereits weit fortgeschritten sei und somit positive Effekte generiere.

Dividende stagniert

Bei der Dividende soll es für 2016 keine Änderung geben. So gehe man, wie bereits im Vorjahr, von einer Ausschüttung in Höhe von 0,07 Euro je Aktie aus.

Die Prognose

Für 2017 rechnet Deutz mit einer überwiegend gleichbleibenden bis leicht wachsenden Marktsituation. Dennoch bewertet man den „weitgehenden Abbau von Lagerbeständen bei den europäischen Kunden“ als positiven „Basiseffekt“. Deshalb erwartet der Konzern einen deutlichen Umsatzsprung für das laufende Jahr. Bei der EBIT-Marge geht Deutz von einem „moderaten“ Anstieg aus.

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