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Lufthansa: Hyperloop Berlin-Köln

Mit annähernd Schallgeschwindigkeit durch Vakuumröhren? Lufthansa interessiert an Hyperloop. Fluglinie könnte vier innerdeutsche Strecken durch Superzug ersetzen.

 

Die Lufthansa interessiert sich nach einem Bericht von BILD am SONNTAG für die Hyperloop-Technologie.  An dem von Tesla-Gründer Elon Musk initiierten Konzept arbeiten verschiedene Firmen an Transportkapseln für Passagiere, die mit annähernd Schallgeschwindigkeit durch Vakuumröhren fahren.

Unter anderem die kalifornische Hyperloop Transportation Technologies (HTT), mit der nun der Lufthansa Innovation Hub in Berlin zusammenarbeitet. „Hyperloop ist eine wichtige Entwicklung, die wir uns genau anschauen“, sagte eine Lufthansa-Sprecherin BamS, „wir sprechen zu dem Thema mit entsprechenden Personen.“

Nach BamS-Informationen hat die Lufthansa auch errechnet, auf welchen Strecken der Hyperloop als Ersatz für herkömmliche Flugverbindungen in Frage käme. Vier Strecken stufte der Innovation Hub als potenziell interessant ein: Berlin-München, Berlin-Köln, Düsseldorf-München und Hamburg-München.

Die Technik ist noch nicht marktreif, HTT lässt gerade die erste Kapsel bauen, die im Originalmaßstab getestet werden soll. Kritiker halten das Konzept für Utopie.

HTT-Chef Dirk Ahlborn kritisiert die Passivität der deutschen Politik. "Die Technik ist nicht unser Problem, das Geld ist nicht unser Problem. Unser Problem ist, dass die Regulierung nicht Schritt hält mit der Innovation“, sagte er BamS.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchte die Firma im vergangenen Jahr. "Dobrindt war sehr interessiert, hat sich danach leider nie wieder gemeldet“, sagt Aalborn.

Dobrindt teilte BamS mit: "Ich habe in Los An­ge­les Hy­per­lo­op Trans­por­ta­ti­on Tech­no­lo­gies be­sucht, die mit vi­sio­nä­ren Vor­stel­lun­gen zei­gen, was alles noch an In­no­va­ti­ons­po­ten­zi­al in dem Pro­jekt ste­cken kann. Die Deutsche Bahn hat das erkannt und arbeitet in Bayern gemeinsam mit Hyperloop am Zug der Zukunft.“‎

Bei der Bahn geht es bislang allerdings nur um eine Technik für Displays in Zugfenstern, nicht um den Hyperloop-Antrieb selbst.

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