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Wieder Berlin: Mob greift Mann mit Eisenstange an

In Berlin Kreuzberg: Mit Eisenstange und Pflasterstein prügelte eine achter-Gruppe auf einen 39-Jährigen ein - auch als der Mann bereits am Boden lag. Hintergründe unklar.

 

Aus einer Gruppe heraus wurde ein Mann am Freitag Nachmittag in Berlin-Kreuzberg angegriffen.

Ein 39-Jähriger war nach eigenen Angaben um kurz nach 16 Uhr in der Reichenberger Straße unterwegs, als er von etwa acht Personen verfolgt und angegriffen wurde, wie die Polizei berichtet. Weitere Angaben wurden nicht gemacht.

Einer aus der Gruppe soll ihn mit einer Eisenstange geschlagen und zu Boden gebracht haben. Dort liegend soll er damit weitergeschlagen haben, während ein zweiter Angreifer dem 39-Jährigen mit einem Pflasterstein auf den Kopf geschlagen habe.

Anschließend soll die Gruppe in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der 39-Jährige erlitt Kopfverletzungen und kam in ein Krankenhaus.

 

Schießerei vor Krankenhaus

Polizeibericht

Nach der Bedrohung von Polizeikräften durch einen Mann am Donnerstag können die Erstinformationen präzisiert bzw. korrigiert werden.

Nach den derzeitigen Ermittlungen soll sich der Vorfall wie folgt ereignet haben: Die Besatzung eines Funkwagens war für Ermittlungen im Klinikum in der Kreuzberger Dieffenbachstraße. Als sie gegen 15.40 Uhr das Krankenhaus verließen, kam plötzlich ein Mann auf sie zu und richtete eine Schusswaffe auf die drei Polizeikräfte.

Trotz mehrmaliger Aufforderung, die Waffe fallen zu lassen, und der Androhung des Schusswaffengebrauchs zielte er weiter auf die Beamten. Daraufhin gab einer der Polizisten einen Schuss auf den Angreifer ab. Der Schuss traf den 26-jährigen Mann im Bereich des Unterbauchs und verletzte ihn schwer. Er wurde sofort operiert; Lebensgefahr besteht jedoch nicht.

Wie in allen Fällen, bei denen Personen durch den Schusswaffeneinsatz von Polizisten verletzt werden, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Wie sich bei den anschließenden Ermittlungen herausstellte, handelte es sich bei der Waffe des 26-Jährigen um eine Schreckschusswaffe.

Der bereits wegen Waffendelikten bei der Polizei bekannte Mann soll wegen seines psychischen Zustands einem Amtsarzt für eine Unterbringung vorgestellt werden.

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