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Axel Springer: Konzernüberschuss sinkt stark, aber …

Liebe Leser,

wie berichtet hat die Axel Springer SE am 10. Mai 2017 die Zahlen für das 1. Quartal des laufenden Jahres vorgelegt und konnte dabei mit einem starken organischen Wachstum bei Umsatz und vor allem Ergebnis glänzen. An dieser Stelle finden Sie weitere wichtige Kennzahlen sowie die Einschätzung von CEO Mathias Döpfner.

Nettoverschuldung sinkt leicht

Das MDAX-Unternehmen konnte die Nettoverschuldung zum Quartalsende auf 996,6 Mio. Euro senken. Ende 2016 waren es noch gut 1 Mrd. Euro. Bei bestehenden langfristigen Kreditlinien von 1,5 Mrd. Euro beanspruchte Springer zum 31. März wie gehabt 680,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote lag zum Quartalsende bei 41,2% gegenüber 40,9% zum 31. Dezember 2016.

Beim frei verfügbaren Cashflow verbuchte der Medienkonzern per Ende März auf Jahresbasis ein Plus von 31,5% auf 87,3 Mio. Euro.

Konzernüberschuss geht deutlich zurück

Der Konzernüberschuss verringerte sich von 209,4 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 47,3 Mio. Euro. Dem Unternehmen zufolge war der Wert „im Vorjahr geprägt von erheblichen Einmaleffekten im Zusammenhang mit der Gründung der Ringier Axel Springer Schweiz AG sowie der Veräußerung von CarWale“. Beim unbereinigten Gewinn pro Aktie verzeichnete Springer dementsprechend einen Rückgang von 1,88 Euro auf 0,36 Euro.

Bereinigt um Sondereffekte sowie Abschreibungen (aus Kaufpreisallokationen) stieg der Konzernüberschuss auf 78,1 Mio. Euro, nach 65,3 Mio. Euro im 1. Quartal des Vorjahres. Der bereinigte Gewinn pro Aktie kletterte um 18,7% auf 0,62 Euro.

Wachstumsinvestitionen machen sich bezahlt!

„Die erheblichen Wachstumsinvestitionen der vergangenen Jahre haben zum guten Start in das Jahr 2017 beigetragen“, kommentierte Konzernchef Mathias Döpfner: „Axel Springer ist heute bereits der führende Digitalverlag in Europa und der weltweit größte Betreiber von Rubrikenportalen.“

Der Vorstand bestätigte die Prognose für das Geschäftsjahr 2017, wonach die Umsätze „im Konzern im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen“ sollen. Beim EBITDA sowie dem bereinigten Gewinn pro Aktie rechnet das Unternehmen mit einem „Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich“.

EinBeitrag von Rainer Lenzen.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse

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