AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

EU-Bürger sollen später in Rente gehen

Entwurf für Grünbuch der Kommission empfiehlt regelmäßige Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Das Renteneintrittsalter solle regelmäßig so angehoben werden, dass durchschnittlich nicht mehr als ein Drittel des Erwachsenenlebens im Ruhestand verbracht werde.

 

Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedsstaaten eine deutliche Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Das Renteneintrittsalter solle regelmäßig so angehoben werden, dass durchschnittlich nicht mehr als ein Drittel des Erwachsenenlebens im Ruhestand verbracht werde. Ohne ein höheres Rentenalter drohe eine „schmerzhafte Kombination aus geringeren Zahlungen und höheren Beiträgen“, heißt es im Entwurf für ein Grünbuch der Kommission zur Rentenpolitik, der der Financial Times Deutschland (Freitagsausgabe) vorliegt. Nach den Berechnungen der EU-Kommission liegt das reale Renteneintrittsalter derzeit im Durchschnitt der Union nur knapp über 60 Jahre, deutlich niedriger als im Durchschnitt aller Mitglieder der Industrieländerorganisation OECD, die bei Männern auf 63,5 und bei Frauen auf 62,3 Jahre im Durchschnitt kommt. Damit kommen in der EU schon heute auf jeden Rentner nur drei aktiv Beschäftigte, 2030 würde das Verhältnis bei unverändertem Renteneintrittsalter auf zwei Aktive pro Rentner sinken und 2060 hätten die Rentner die Mehrheit – drei Aktive müssten für vier Pensionäre sorgen.

Eine längere Lebensarbeitszeit und eine höhere Beteiligung am Erwerbsleben könnte diesen Effekt abmildern, heißt es in dem Papier. Bereits 2005 hatten die EU-Staaten sich vorgenommen, das reale Rentenalter auf 65 zu steigern. Die EU will in ihrer Strategie 2020 außerdem das Ziel festlegen, dass 75 Prozent der 18- bis 65-Jährigen am Erwerbsleben teilnehmen.

In dem Papier wird darauf verwiesen, dass derzeit rund ein Drittel des Lebens über 18 in der Rente verbracht wird. Um diesen Anteil stabil zu halten, sei es eine „vielversprechende Option“, das Renteneintrittsalter automatisch an die längere Lebensdauer anzupassen. Die Kommission schätzt, dass die Europäer im Jahr 2060 etwa sieben Jahre länger leben als heute. Demnach müsste das Renteneintrittsalter um vier Jahre und acht Monate verschoben werden – von den heute angestrebten 65 auf knapp 70 Jahre. In Deutschland wird von 2012 bis 2030 in kleinen Schritten die Rente mit 67 eingeführt, die Verlängerung könnte danach einfach fortgeschrieben werden. Den dringendsten Reformbedarf gibt es derzeit in Frankreich: Dort gehen Männer mit durchschnittlich 58,7 Jahren in Rente, dem niedrigsten Wert in der EU und OECD.

Bookmark and Share

© MMnews - Weiterverbreitung nur auszugsweise und mit Link gestattet.
Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Die AS Rom hat am siebten Tag der Ligaphase das Europa-League-Spiel gegen den VfB Stuttgart im Stadio Olimpico mit 2:0 gewonnen und dabei trotz spielerischer Vorteile der Gäste ihre Effizienz ausgespielt.

Die [ ... ]

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat großes Lob für die Entwicklung in Paraguay - und gibt weiteres Geld frei.

Nach einer wiederholten erfolgreichen Überprüfung der aktuellen [ ... ]

FDP-Chef Christian Dürr plädiert für eine verpflichtende Sommerschule für Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen. "Eine solche gezielte Ferienverkürzung muss in allen 16 Bundesländern [ ... ]

Der Außenpolitiker Armin Laschet (CDU) hat die Entscheidung des EU-Parlaments, das Mercosur-Abkommen durch den Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen, scharf kritisiert. "Die [ ... ]

Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler (CSU), sieht angesichts des steigenden Eigenanteils für einen Platz im Pflegeheim die Länder, aber auch Bundesfinanzminister [ ... ]

Der SC Freiburg hat in der Europa League einen knappen Heimsieg gefeiert und Maccabi Tel Aviv am siebten Spieltag der Ligaphase mit 1:0 besiegt.

Vor dem Europa-League-Publikum im Europa-Park-Stadion tat [ ... ]

Bundesgerichtshof erhält neuen Strafsenat in Leipzig

Wegen Überlastung bekommt der Bundesgerichtshof (BGH) einen neuen Strafsenat. Das sagte der Vorsitzende des dritten Strafsenats, Jürgen Schäfer, der "Frankfurter Rundschau" (Freitagausgabe) [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.