AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Busch: EU-Anleihe beste Lösung

Friedhelm Busch, Urgestein der Telebörse, glaubt an die Zukunft des Euro. Doch nicht der Rettungsschirm würde den Fortbestand der Gemeinschaftswährung sichern, sondern einzig die EU-Anleihe.  Interview mit MMnews.


In einem Interview mit MMnews unterstreicht Börsenlegende Friedhelm Busch, dass der Euro auch weiterhin noch Zukunft hat. Der Börsenmoderator sieht die Lösung des Problems allerdings nicht im „Rettungspaket“ – sondern in der EU-Anleihe.

Als ersten wichtigen Schritt empfiehlt Busch die Ausweitung des Rettungsschirms auf rund 1 Billion. Damit würde man den internationalen Kapitalmärkten klarmachen: „gegen uns kommt ihr nicht an, wir halten zusammen“

Die Deutschen würden sich zu zögerlich verhalten, so Busch. Die Garantien würden derzeit nicht abgerufen, insofern sei die Gefahr gering, dass Deutschland wirklich zahlt.

Auf lange Sicht aber sei die gemeinsame EU-Anleihe das einzige Mittel, der Spekulation Einhalt zu gebieten – selbst um den Preis, dass sich die Zinssätze in Richtung 4% entwickelten. Das sei halt der Preis, den wir alle zu zahlen hätten. Eine andere Lösung gebe es nicht. Denn der Euro existiert nicht aus ökonomischen Gründen, sondern aus politischen Gründen. Der Euro sei eine politische Einrichtung.

Die Euro-Anleihe sei auf lange Sicht die richtige Maßnahme, so Busch. Ansonsten würden die schwachen Länder weiter angegriffen. Nur mit einer EU-Anleihe würde man internationale Spekulanten davon abhalten, schwache Länder zu attackieren. Eine EU-Institution würde dann den Ländern, welche das Geld brauchen, Kapital zuteilen.

Dass die Zinsen in Deutschland dann stiegen, wäre ein Nachteil, den die Deutschen in Kauf nehmen müssten. 1% mehr würde für Deutschland rund 17 Milliarden bedeuten. Aber selbst das ist ein geringerer Nachteil als einen größeren Rettungsschirm zu konzipieren. Außerdem würden die Finanzmärkte dann begreifen, dass man nicht mehr nur ein einziges Land angreifen könnte – und dann würde die Angelegenheit schon bedeutend schwieriger.

Einen „Währungskrieg“ zwischen Angelsachen und Euro sieht Busch eher als Verschwörungstheorie.

Eine Konsequenz der Euro-Anleihe wäre auf jeden Fall der Verlust der nationalen Souveränität. Die EU würde dann in nationale Wirtschaftspolitik eingreifen. „Das wollen wir eigentlich nicht“, so Busch – aber wir stehen mit dem Rücken an der Wand.  Selbst das Bundesverfassungsgericht wird sagen: „Schön ist es nicht, was mit dem Euro passiert, aber der Schaden beim Scheitern wäre weitaus größer und womöglich die totale Katastrophe“.

Busch ist der Meinung, dass wir in diesem Szenario durchaus eigene souveräne Rechte aufgeben könnten, zumal man ja auch in Brüssel mitgestalten könne: „Und deshalb glaube ich, das [die EU-Anleihe] ist schon die bessere Lösung“.

 

Friedhelm Busch im Interview mit Michael Mross

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Die Linke hat 2025 einen sprunghaften Mitgliederzuwachs verzeichnet. Am 31. Dezember 2025 zählte die Partei insgesamt 123.126 Mitglieder, berichtet die "Bild" (Samstagausgabe).

Damit hat sich die Mitgliederzahl [ ... ]

Dänemarks Armeechef, General Michael Wiggers, hat von der Nato konkrete Schritte für mehr Sicherheit in der Arktis gefordert. "Wir müssen mit der Nato aktiv in der Arktis auftreten, Operationen [ ... ]

Schweitzer dringt auf Einführung von Digitalabgabe für Tech-Riesen

Der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Alexander Schweitzer (SPD), hat eine rasche Einführung einer Digitalabgabe für ausländische Tech-Konzerne gefordert. "Wir brauchen [ ... ]

Unter den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine wächst angesichts der gezielten Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur und der aktuellen Kältewelle die Zahl derer, die wegen des Mangels [ ... ]

Der Aufbau eines funktionierenden Ladenetzes für E-Autos ist offenbar günstiger als vielfach angenommen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) kommt [ ... ]

Trotz der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland zu annektieren, fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), "die Partnerschaft mit den USA nicht in Zweifel [ ... ]

Die Bundesregierung will auf Cyberangriffe künftig offensiver antworten. Deutschland werde "Gegenmaßnahmen ermöglichen und die Schwelle dafür niedrig ansetzen", sagte Bundesinnenminister [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.