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Euro killt Aufschwung

Studie: Mehrheit der Unternehmen sieht Aufschwung durch Euro-Krise in Gefahr.  64 Prozent glauben zudem, dass angeschlagene Staaten wie Griechenland und Irland ihre Staatsverschuldung nicht in den Griff bekommen werden.


Die Euro-Krise wird nach Einschätzung deutscher Unternehmen zunehmend zur Gefahr für das Wachstum in Deutschland. Laut einer Erhebung des internationalen Beratungsunternehmens Ernst&Young, die der Tageszeitung „Die Welt“ (Montagausgabe) vorliegt, befürchtet eine Mehrheit der befragten Unternehmen, dass die Eurokrise den Aufschwung gefährden könnte. 61 Prozent der Firmen antworteten im Dezember auf die Frage, ob die Euro-Krise den Aufschwung in Deutschland gefährdet mit „ja, vielleicht“ oder „ja sicher“. Im September lag dieser Wert noch bei 35 Prozent. 64 Prozent glauben zudem, dass angeschlagene Staaten wie Griechenland und Irland ihre Staatsverschuldung nicht in den Griff bekommen werden. 47 Prozent sorgen sich vor einem mögliche Auseinanderbrechen der Eurozone.

Die meisten befragten Unternehmen sind zwar immer noch optimistisch. 59 Prozent schätzen die Lage ihrer Firma als „sehr positiv“ oder „eher positiv“ ein. Doch im Juni und September war das Lager der Optimisten mit 61 Prozent (Juni) beziehungsweise 68 Prozent (September) noch größer.

Ernst&Young befragt alle drei Monate 700 deutsche Unternehmen. Die Firmen geben Auskunft über die Geschäftslage sowie die Erwartungen für die nächsten Monate. Zudem sagen die Unternehmen, wie sehr sie Institutionen – etwa Banken und Regierungen – trauen. 34 Prozent der befragten Firmen machen im Jahr mehr als 100 Millionen Euro Umsatz, 22 Prozent zwischen 50 und 100 Millionen, der Rest zwischen 20 und 50 Millionen Euro.

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