AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Zweibettzimmer „nicht Gesundheitsziel Nummer eins“

Versicherungsexperte Rainer Hess hält Zweibettzimmer für „nicht das Gesundheitsziel Nummer eins“ – Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses kritisiert CDU-Vorschlag. Forderung nach Korrektur des Arzneimittelgesetzes.

  

Der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten und Krankenkassen, Rainer Hess, hat den CDU-Vorschlag kritisiert, in Krankenhäusern nur noch Zweibettzimmer einzurichten. „Es ist natürlich schöner, wenn nur ein weiteres Bett im Zimmer steht. Aber im Vordergrund sollte die Qualität der Behandlung stehen und nicht der Komfort der Unterbringung“, sagte Hess der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „Die Welt“ (Montagausgabe).

Er wolle sich nicht strikt gegen den Vorschlag des CDU-Gesundheitspolitikers Jens Spahn aussprechen. „Aber ich bin auch nicht der Ansicht, dass ein Zweibettzimmer unbedingt das aktuelle Gesundheitsziel Nummer eins ist“, sagte der Vorsitzende des Ausschusses, der darüber entscheidet, welche Leistungen die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen. Kassenpatienten bräuchten kein Zweibettzimmer, um gesund zu werden.

Am heutigen Montag beraten die Gesundheitspolitiker der Unionsbundestagsfraktion darüber, ob und wie sie die Forderung nach Zweibettzimmern für Kassenpatienten umsetzen wollen. Die CSU hatte bereits angekündigt, sich gegen den Vorschlag der Schwesterpartei zu stellen. Auch der Koalitionspartner FDP hat Widerstand signalisiert.

Im Bereich der Arzneimittel forderte Hess die schwarz-gelben Gesundheitspolitiker zu Korrekturen an ihrem gerade in Kraft getretenen Gesetz auf. „Ich finde es falsch, dass wir den Nutzen eines zugelassenen Medikaments nach dem nun gültigen Gesetz praktisch nicht mehr in Frage stellen dürfen“, sagte Hess. „Das alte Recht sollte wieder hergestellt werden.“

Wenn das Reformgesetz der Bundesregierung so bleibe, werde sich kein Arzneimittelhersteller mehr verpflichtet fühlen, den Nutzen eines zugelassenen Medikaments zu beweisen. „Ich befürchte, dass es immer mehr Medikamente mit zweifelhaftem Nutzen geben wird. Diese müssen dann trotzdem weiter von den Krankenkassen bezahlt werden“, sagte Hess. Bei ärztlichen Methoden müsse der Nutzen ja nach wie vor bewiesen werden.

Eine Diskussion über Rationierung, wie sie jüngst vom Deutschen Ethikrat angeregt wurde, lehnt Hess ab: „Erst sollten die überflüssigen, in ihre Nutzen nicht wissenschaftlich belegten Leistungen aus dem System der Kassenerstattung gedrängt werden, bevor man notwendige Leistungen verweigert“, sagte er. „In ferner Zukunft“ könne eine Situation eintreten, in der Rationierung auch in Deutschland relevant werde. „Wir sollten diese Diskussion aber sicher nicht jetzt führen, sondern uns darauf konzentrieren, eine in vielen Bereichen nach wie vor bestehende medizinische Überversorgung abzubauen.“

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Ferrari-Pilot Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Spanien gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

Hamilton gewinnt F1-Rennen in Barcelona

Ferrari-Pilot Lewis Hamilton hat das Formel-1-Rennen in Barcelona gewonnen und damit erstmals einen Sieg mit dem Team gefeiert. Als Zweiter fuhr in Spanien der WM-Führende George Russell (Mercedes) [ ... ]

Vor dem am Montag im französischen Évian-les-Bains beginnenden G7-Gipfel sind am Sonntag im benachbarten Genf Tausende Menschen unter dem Motto "No G7" zu Protesten zusammengekommen. Auf zahlreichen [ ... ]

Auf der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz (IMK) in Hamburg wollen die Ressortchefs der 16 Länder über die Zukunft der syrischen Flüchtlinge in Deutschland beraten. Die Unions- [ ... ]

Die Vorsitzenden der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien sehen das Zeigen von Schwarz-Rot-Gold zur WM-Zeit unterschiedlich.

Er werde in den kommenden Wochen mit der deutschen Mannschaft [ ... ]

Die israelischen Streitkräfte haben am Sonntag ein Hisbollah-Infrastrukturziel in Dahieh, einem Vorort von Beirut, angegriffen. Das teilten der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister [ ... ]

CSU-Generalsekretär Martin Huber schließt jede Änderung bei der Mütterrente kategorisch aus.

"Die Mütterrente ist ein Projekt der Gerechtigkeit und der Wertschätzung, eine [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.