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Kommt jetzt der Finanz-Tsunami?

Finanz-Tsunami und wann sind die USA Pleite? PIMCO verkauft alle US-Anleihen. “PIGS“ weiterhin in Nöten. Erbeben und Tsunami in Japan kostet Versicherungen Mrd. - Super-Gau bei Atomkraftwerken ist möglich. Völkermord in Libyen beschäftigt EU. Inflation und Zinsererhöhung wahrscheinlich. Notenbanken in der Zwickmühle. Brisante Markttechnik.

Letzte News aus Japan:  ASIA-Newsticker

  • Börse Tokio öffnet trotz befürchteten Crashs am Montag. Händler befürchten Chaos.
  • Finanzbehörden in Japan verbieten "naked shortselling"
  • Die meisten Firmen haben geschlossen, wegen Personalmangel und logistischer Schwierigkeiten
  • Im Land herrscht zum Teil Benzin-Rationierung, weil Raffinierien und Infrastruktur zerstört wurden -->Japan: Kein Benzin
  • In vielen Teilen des Landes immer noch Stromausfall, weil viele Kraftwerke abgestellt sind --> Japan: Kein Strom
  • Notsituationen auch in anderen Kernkraftwerken. --->AKW Onagawa und Tokai Notstand
  • Aufrufe zum Stromsparen
  • Toyota, Nissan, Honda stoppen Produktion ganz oder teilweise -->Toyota stoppt Produktion
  • Sony stoppt Produktion in acht Fabriken
  • Logistikketten teils unterbrochen. Straßen, Häfen, Eisenbahn teils zerstört
  • Mehr als 10000 Menschen getötet. Schätzungen sprechen von bis zu 50000 Toten.
  • 2 Millionen Menschen ohen Strom, 1,4 Millionen ohne Wasser
  • Regierung spricht von den größten Schäden seit dem 2. Weltkrieg
  • Die japanische Notenbank will offenbar mit einer massiven Geldspritze die wirtschaftlichen Folgen des verheerenden Erdbebens sowie des Tsunamis in den Griff bekommen. Bereits am Montag könnten die Währungshüter den Märkten mehrere Billionen Yen zur Verfügung stellen, um Engpässe an den Finanzmärkten zu vermeiden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press.


von Andreas Männicke


Das Erdbeben in Japan und der Tsunami hat Symbolcharakter - auch für die Finanzwelt! Jeder wusste, dass so eine Katastrophe in Japan jederzeit passieren kann, aber wenn das Ereignis dann kommt, sind viele doch überrascht. Immerhin sind die Japaner im Grundsatz sehr gut vorbereitet – und dennoch sind in erster Linie durch den nachfolgenden Tsunami bisher über 10000 Tote zu beklagen. Eine Raffinerie geriet in Brand und bei einem Atomkraftwerk reichen die Batterien für die Notstromaggregate für die Kühlanlage nur für wenige Stunden, so dass es auch hier zu einem Super-Gau, also der Kernschmelze, offensichtlich gekommen ist. Die japanischen Behörden haben eine Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima bestätigt. Es ist zu einer Explosion gekommen und  soll auch schon radioaktives Material ausgetreten sein und es wurde die Bevölkerung im Umkreis von 20 km evakuiert. Wenn die Brennelemente nicht gekühlt werden, kann es zu einem Gau sogar dann kommen, wenn die Atomreaktoren abgeschaltet werden.

Ich frage mich – ganz unpolitisch -  warum es in Japan immer noch  50 Atomkraftwerken gibt, wenn die Erdbebengefahr so groß ist. Dies ist sicherlich ein politischer Fehler, der noch globale Folgen haben wird. Der Versicherungsschaden inklusive der Tsunami-Schäden wird schon jetzt auf 50-100 Mrd. € geschätzt, worunter auch Rückversicherungen leiden. Auch Versorger werden wohl in der nächsten Woche unter Druck kommen wie damals im Fall von Tschernobyl. Auch dies dürfte die Aktienmärkte global belasten.

Wir hatten es in der letzten Woche mit einer bemerkenswerten Dichte von Negativnachrichten für den Finanzsektor zu tun, wobei das Erdbeben in Japan nur das I-Tüpfelchen bildete. Zunächst machte Moodys mit seinen Downgrade von Griechenlandanleihen um 3 Stufen (!) und dem Downgrade von spanischen Anleihen klar, dass die „PIGS“-Krise durch die Rettungsschirme keinesfalls vorbei ist. Wenn sich Griechenland und andere südeuropäischen Länder nicht an die Auflagen halten können und sich das Haushaltsbilanzdefizite nicht nachhaltig vermindern lassen, wird auch eine Refinanzierung von Anleihen Probleme bereiten und damit die Zinsspreads wieder nach oben treiben. Ebenso bemerkenswert ist, dass der PIMCO-Chef Bill Gross sich von US-Staatsanaleihen verabschiedet hat, was Signalwirkung hat. Es ist die Frage erlaubt, wer denn in Zukunft die US-Staatsanleihen kaufen wird, wenn das QE2 der FED am 30. Juni ausläuft? Die USA müssen in diesem Jahr über 1 Billion USD neu platzieren und im nächsten Jahr auch. Der nächste Finanz-Tsunami könnte also nicht erst in 2013 kommen, wenn der EU-Rettungsschirm ausläuft.

Auch die Freiheitsbewegungen im arabischen Raum sind einerseits zu begrüßen,  anderseits nicht ganz ungefährlich für de internationalen Finanzmärkte. Zu einem steigen die Ölpreise jetzt viel zu stark an (WTI immer noch über 100 USD/Barrel, zuletzt bei 102 USD/Barrel), was mittelfristig ein Belastungsfaktor werden könnte, zum anderen wäre es eine Gefahr für die USA, wenn es auch in Saudi Arabien solche Freiheitskämpfe wie jetzt im Libyen geben würde. Noch problematischer wäre ein Überschwappen der Jasmin-Revolutionen auf China mit über 200 Mio. Wanderbeitern.  Alles das wird gegenwärtig in den Aktienkursen noch nicht eingepreist, da es sich im black swans handelt.  Jeder einzelne der aufgeführten Problembereiche (black swans) könnet ein Erbeben und einen Finanz-Tsunami früher oder später auslösen. Die Unternehmen melden jetzt was überall hohe Gewinne, wären aber auch von einem Finanz-Tsunami nicht unbeeinflusst.

In Relation zur Nachrichtenlage hielten sich die Indices an den Geldbörse noch recht gut. Der Dow Jones Industrial Index stieg sogar am Freitag  um 0,5% auf 12.044 Indexpunkte während der DAX um 1,16% auf 6981 in Indexpunkte fiel. Damit befinden sich beide Indices an sehr wichtigen Chartmarken. Wenn der Dow Jones nachhaltig unter 12.000 oder DAX nachhaltig unter 6980 Indexpunkte fallen sollte, könnte es sehr schnell zu einer straken Kurskorrektur und jeweils 200 Indexpunkte kommen. Falls diese Marken aber trotz der negativen Nachrichtenlagen halten würde das wieder von relativer Stärke zulegen und zu Käufen Anlass geben.

Ein Profiteuer der vielen Krisen ist im Moment Russland, nicht nur durch die hohen windfall profits im Öl/Gassektor. Insofern verdient das neue Russland-Zertifikat von Goldman Sachs (WKN GS4EZ9) gerade bei fallenden Kursen (unter 92 €) mehr Beachtung. Im Moment rate ich aber nur zu gestaffelten Abstauberlimits aufgrund der brisanten Markttechnik, wo jederzeit global eine fortgesetzte, kräftige Kurskorrektur möglich ist.

www.eaststock.de

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