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Griechenland bleibt im Euro

Dementi: Angeblich schwurbelten die Finazminister bei ihrem geheimen Treffen in Luxemburg über G20 Themen. Euro-Führer Juncker sagt, dass nicht über einen Austritt Athens aus dem Euro diskutiert worden sei. "Wir wollen nicht, dass der Euro-Raum ohne Grund explodiert".

 

Noch am Abend meldete SPIEGEL online, dass auf einem geheimen Treffen in Luxemburg über einen möglichen Austritt Griechenlands diskutiert worden wäre. Athen wolle den Euro verlassen hieß es. Doch nun wurde der Peleponnes offenbar zurückgepfiffen und zum Verbleib im Euro aufgerufen. Reuters meldet um Mitternacht:

Eurogruppen-Chef Juncker: "Wir wollen nicht, dass der Euro-Raum ohne Grund explodiert". Auch eine Umschuldung Griechenlands, über die an den Finanzmärkten seit einiger Zeit diskutiert werde, habe man ausgeschlossen.   An Treffen nahmen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien teil. Bei dem Treffen ging es um die G20-Gruppe und Themen, die für die vier G20-Länder der Eurozone relevant sind.

In EU-Kreisen hatte es am Freitagabend geheißen, die Finanzminister mehrerer Eurostaaten hätten auf einem Geheimtreffen über die Schuldenkrise in Griechenland und Portugal beraten. Spiegel Online hatte zuvor berichtet, Griechenland erwäge einen Austritt aus dem Währungszone und es gehe bei einem geheimen Krisentreffen von Euro-Finanzministern und Vertretern der EU-Kommission um das Thema. Der Euro verlor nach der Veröffentlichung bis zum Abend gut eineinhalb Cent seines Wertes. Der Sprecher Junckers, Guy Schuller, hatte am frühen Freitagabend der Nachrichtenagentur Reuters gesagt: "Ich verneine vollkommen, dass es ein Treffen gibt, diese Berichte sind falsch."

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