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BCG spielt Euro-Bruch durch

Boston Consulting: Für viele Bebachter ist es keine Frage mehr, ob der Euro bricht sondern nur noch wann. Welche Konsequenzen ein Auseinanderbrechen der Eurozone hat, erklärt eine Analyse der Boston Consulting Group.

 

Was passiert, wenn der Euro bricht? Mit dieser Frage befasst sich eine neue Studie der Boston Consulting Group mit dem Titel: „What Next? Where Next? - Kollateralschaden – Was ist zu erwarten und wie kann man sich vorbereiten“.

Wörtlich heißt es in der Studie: Für manche Beobachter ist es keine Frage, ob der Euro bricht, sondern nur wann und wie. Es gibt unzweifelhaft ein erhöhtes Risiko eines ungeordneten Bruchs der Eurozone. Gerüchteweise würden einige Regierungen bereits Kapazitäten schaffen um notfalls eigene Währungen zu drucken. Deshalb kann es nicht verwundern, dass wir mit einigen Klienten ein solches Szenario diskutieren und entsprechende Vorbereitungen treffen. Ein Land, welches die Eurozone verlässt, muss demnach folgendes tun:

  • Kapitalverkehrskontrollen
  • Handelskontrollen
  • Grenzkontrollen (Zur Verhinderung von Kapitalflucht)
  • Bankfeiertage (Um Bankrun zu verhindern)
  • Einführung der neuen Währung
  • Entscheidung, was mit den ausstehenden Euroschulden zu tun ist. (Haircut)
  • Bankenrekapitalisierung
    (grobe Übersetzung, siehe Seite 11 der Studie)


Ein Bruch der Eurozone würde laut BCG zu weltweiten Turbulenzen führen. In der Folge käme es zu  massiven Wohlstandsverlusten, einer globalen Rezession und Depression sowie Pleiten von großen Unternehmen insbesondere in der Eurozone, welche dann jegliche Glaubwürdigkeit an den Märkten verspielt habe. Dies würde insbesondere in der Eurozone zu einer extrem tiefen Depression führen.

In einem Schaubild zeigt BCG die Konsequenzen eines Euro-Bruchs:

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