AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Spanien verfehlt Defizitziel

Spanien bangt um Defizitziel für 2012. Haushaltsminister Cristobal Montoro. „Dieses Jahr wird ein schwieriges Jahr, ein Ausnahmejahr.“ Von den EU-Partnern erwarte er „keine Hilfen“, sondern nur etwas Gespür für Spaniens schwierige Lage.

 

Aufgrund der drohenden Rezession zeigt sich Spaniens neue konservative Regierung unsicher, ob das EU-Defizitziel von 4,4 Prozent für 2012 erreicht werden kann. „Es ist wünschenswert, und es wäre gut, dies zu schaffen“, sagte Haushaltsminister Cristobal Montoro der Financial Times Deutschland (Freitagausgabe). Ein Defizit-Versprechen für 2012 wollte er nicht abgeben. „Wir warten jetzt erstmal auf die Wachstumsprognose der EU.“ Das 4,4-Prozent-Ziel basiere auf „veralteten“ Wachstumsprognosen der Vorgängerregierung von 2,3 Prozent für 2012. Tatsächlich aber rutsche das Land in eine Rezession. „Dieses Jahr wird ein schwieriges Jahr, ein Ausnahmejahr.“ Von den EU-Partnern erwarte er „keine Hilfen“, sondern nur etwas Gespür für Spaniens schwierige Lage.

 

Montoro erinnerte daran, dass die EU-Finanzregeln 2003 von „den großen Ländern“ gebrochen worden seien. „Das waren nicht wir.“ Damals hatten Frankreich und Deutschland die Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspaktes untergraben. Spanien halte unbeirrt an der Haushaltskonsolidierung fest. „Ziel der Regierung ist es, so schnell wie möglich das Defizit unter drei Prozent zu senken. Dafür haben wir bereits Kürzungen eingeleitet.“ Dazu plane Madrid ein Haushaltsgesetz, um die autonomen Regionen zur Haushaltsdisziplin zu zwingen. Ähnlich wie die 17 Länder der Eurozone müssten die Regionen einen Haushaltsentwurf vorlegen. Sollten die Defizite zu hoch sein, könne die Regierung intervenieren.
 
Der Minister sagte, er verstehe jene, die fordern, dass „Ordnung im Club“ geschaffen werden müsse. Aber in Europa „geht es nicht allein um operative Normen“. Den Bürgern einer solchen Union müsse es besser gehen als zuvor. „Wachstum ist entscheidend.“ Und dafür seien Strukturreformen und Haushaltsstabilität notwendig. Aber nicht anders herum: „Europa ohne Wachstum geht nicht.“ Und Reformen, die für Deutschland gut seien, seien nicht unbedingt gut für Spanien. Denn die Finanzsysteme der beiden Länder könne man nicht vergleichen. „Wir brauchen Zeit, um die Krise zu überwinden.“ Zwei Jahre werde Spanien brauchen, um ein Wachstum zu generieren, das Arbeitsplätze schaffe. Dazu werde Madrid den Arbeitsmarkt, den Bankensektor und das Wettbewerbsumfeld für Unternehmen reformieren. „Wir möchten die Krise so schnell wie möglich überwinden. Aber so schnell wie möglich heißt, dass man Raum zum Manövrieren hat.“
Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Die Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek hat eine Zusammenarbeit ihrer Partei mit der Union unter bestimmten Bedingungen ausgeschlossen. "Wir werden natürlich keine AfD-Politik unterstützen, [ ... ]

Eine Journalistin, die zuletzt in Syrien festgehalten worden war, ist nach Deutschland zurückgekehrt. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Informationen aus dem Auswärtigen Amt.

Demnach [ ... ]

Die Bundeswehr rückt bei der Besetzung der Litauen-Brigade von ihrem bisherigen Prinzip der ausschließlichen Freiwilligkeit ab. Künftig sollen Dienstposten für den Großverband [ ... ]

Der Chef des Düsseldorfer Energiekonzerns Uniper, Michael Lewis, sieht sein Unternehmen gut vorbereitet für einen Ausstieg des Bundes.

"Wir sind fit für die Reprivatisierung", sagte Lewis [ ... ]

Die Linke hat die von Bauministerin Verena Hubertz (SPD) angekündigten Einschnitte beim Wohngeld scharf kritisiert. Mit der Kürzung beim Wohngeld verschärfe Hubertz die Notlage am Wohnungsmarkt, [ ... ]

Innenminister uneins über Zukunft von 500.000 Syrern in Deutschland

Die Innenminister der 16 Länder und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) konnten sich bei ihrer dreitägigen Sitzung in Hamburg nicht über den zukünftigen Umgang mit syrischen [ ... ]

Nach intensiven Beratungen beim Europäischen Rat hat Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag eine gemischte Bilanz der aktuellen europäischen Herausforderungen gezogen. Im Mittelpunkt standen [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.