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Gold statt Euro

Trotz EU-Gipfel: "Gold gilt weiterhin als sicherer Hafen für das eigene Vermögen. Anleger in physische Edelmetalle sind sich über die anhaltenden Risiken in der Euro-Zone sehr bewusst und schützen ihre Ersparnisse durch Goldkäufe vor Inflation und möglichen Zahlungsausfällen".

 

von Alex Preukschat, GoldMoney

London, 31. Januar 2012 - Während die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone gestern beim EU-Sondergipfel in Brüssel erneut über Lösungen für die anhaltende Schuldenkrise debattierten, hat der Goldpreis zu Jahresbeginn an Fahrt gewonnen. "Gold gilt weiterhin als sicherer Hafen für das eigene Vermögen. Anleger in physische Edelmetalle sind sich über die anhaltenden Risiken in der Euro-Zone sehr bewusst und schützen ihre Ersparnisse durch Goldkäufe vor Inflation und möglichen Zahlungsausfällen", sagt GoldMoney-Experte Alex Preukschat.

Fiskalpakt, Rettungsfonds (ESM), Sparpaket und Wachstum lauteten die Stichworte des gestrigen EU-Gipfels. Spar- und Wachstumsmaßnahmen zeitgleich umzusetzen ist eine der zahlreichen Herausforderungen, denen sich die EU-Länder in diesem Jahr stellen müssen. Dabei wird es vor allem von Bedeutung sein, inwieweit das heterogene Staatengefüge sich zu einer Fiskalunion mit verbindlichen Stabilitätskriterien wandeln kann. Ein erster Schritt in diese Richtung ist gestern mit dem Beschluss des Fiskalpakts und damit einer nahezu EU-weiten Schuldenbremse gegangen worden.

"Der EU-Gipfel in Brüssel war der Auftakt zu einer Reihe von Sondergipfeln, die sich in diesem Jahr mit der Euro-Krise beschäftigen werden. Die gestrige Einigung zur Schuldenbremse ist sicherlich ein guter Anfang. Für die Probleme in der Euro-Zone wird es dennoch keine Blitzlösung geben", kommentiert GoldMoney-Experte Preukschat. Er erläutert: "Wie schon in den vergangenen elf Jahren dient physisches Gold auch 2012 zur Erhaltung und Steigerung der Kaufkraft. Denn im Gegensatz zu Dollar, Euro und Co. kann Gold nicht beliebig vervielfältigt werden. Als langfristige Anlage sichert das Edelmetall also den Werterhalt des eigenen Vermögens - unabhängig von den zahlreichen Reformen, welche der EU ohne Zweifel noch bevorstehen."

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