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Post will Einigung mit Finanzamt

Fiskus fordert hohe Steuernachzahlung von Deutsche Post DHL. Es geht dabei um die Nachzahlung von Mehrwertsteuer, die im Extremfall mehrere Milliarden Euro betragen könnte.


Die Deutsche Post DHL will einen langwierigen Steuerstreit endlich beilegen. Konzernchef Frank Appel lotet derzeit in vertraulichen Verhandlungen eine Einigung mit den Finanzbehörden von Nordrhein-Westfalen aus. Es geht dabei um die Nachzahlung von Mehrwertsteuer, die im Extremfall mehrere Milliarden Euro betragen könnte. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 17. Februar).

Die Finanzbehörden halten der Post bereits seit längerem vor, sie hätte auf einen großen Teil ihres Briefgeschäfts Mehrwertsteuer abführen müssen. Die Post hingegen verweist auf ihre Mehrwertsteuerbefreiung, die erst Mitte 2010 beendet wurde. Eine konkrete Forderung hat die Verwaltung nicht erhoben, dem Vernehmen nach die mögliche Nachzahlung aber auf bis zu mehrere Milliarden Euro beziffert. Die Post selbst erwog zeitweilig eine freiwillige Zahlung von 150 Millionen Euro.

Vorstandschef Frank Appel hat den Fall in der letzten regulären Aufsichtsratssitzung der Post im Dezember ausführlich diskutieren lassen. Der Manager ließ sich mandatieren, nun möglichst bald einen Kompromiss mit den Finanzbehörden auszuhandeln.

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