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Pressekonferenz bei Diktatorens

Ein unerhörter Vorgang: Pressekonferenz in Berlin. Erdogan und Merkel halten Hof, wollen erklären, wie gut es um die deutsch türkische Freundschaft bestellt ist.

von Holger Douglas

Da entsteht, wie Bild schildert, Unruhe im Saal. Vorn steht ein türkischer Journalist, Ertugrul Yigit, streift sich ein weißes T-Shirt mit einem Schriftzug über. »Pressefreiheit für Journalisten in der Türkei« steht darauf. Er postiert sich in der ersten Reihe. Fotografen halten auf den Schriftzug.

Zwei Ordner packen ihn sofort und führen ihn ab. Bild berichtet, daß er ruft: »Ich habe nichts getan.« Er ist ordentlich akkreditiert.

Man sieht, wie andere »Medienschaffende« im Saal dem Geschehen verständnislos nachschauen. Vorn greift eine zu ihrem Handy und hält drauf. Ein anderer läuft im Gang filmend hinter Ordnern und abgeführtem Journalisten hinterher.

Da lacht der Diktator und schaut zur Seite, wo Merkel steht, lacht sie an. Die lächelt leicht zurück, ihr schwant gleich die Gefahr solcher Bilder und dreht sich schnell weg.

Yigit lebt seit 35 Jahren in Hamburg und gilt als Kritiker des türkischen Präsidenten, wie Bild meldet.

Der eigentliche Skandal: Keiner der »Medienschaffenden« stört sich daran, völlig normal, daß ein Kollege aus ihren Reihen abgeführt wird. Die Show geht weiter. Ein öliger Seibert, Regierungssprecher, verteidigt den Vorgang.

Die Bundesregierung hofiert einen Diktator, der Menschenrechte mit Füßen tritt, und hofft, daß der im Gegenzug Deutschland nicht allzusehr mit »Flüchtlingen« flutet. Doch der fährt mit seinem speziellen Islamistengruß durchs Berlin und droht, die Pressekonferenz abzusagen, wenn Can Dündar daran teilnimmt, ein echter kritischer Journalist aus der Türkei. Der lebt seit zwei Jahren in Deutschland im Exil, war zuvor Chefredakteur einer der ältesten türkischen Zeitungen »Cumhuriyet«. Dündar ging daraufhin nicht zur Pressekonferenz.

Niemand von den so tapferen und kritischen »Journalisten« protestiert, niemand steht auf, schon gleich gar nicht verlassen sie geschlossen den Saal, wie es sich eigentlich gehört.

Nochmal: Da wird ein Kollege vor laufenden Kameras abgeführt - und keiner rührt sich. Unvorstellbar!

Es hätte niemand mehr bei der Pressekonferenz anwesend sein dürfen, der sich Journalist nennt. Schon bei den heftigen Sicherheitskontrollen vor der Pressekonferenz hätten jeder gestandene Journalist absagen MÜSSEN. Gefragt wurde sogar, ob ein AFP-Reporter eine Frage stellen wolle - und wenn ja, welche.

Sie sind nur mutig, wenn sie bei der AfD geschlossen aufstehen und rausgehen. Sie können Merkel nur devot ein Geburtstagsständchen bringen, wie das jener unselige ZDF-Mensch seinerzeit in Brüssel in einem peinlichen Auftritt getan hat.

Wenn es um die echte Pressefreiheit geht, dann kneifen sie und rühren sich nicht. Da muß sogar Erdogan lächeln, das kennt er von daheim. Doch dort muß er mitunter häßlichen Zwang anwenden, hier machen sie es freiwillig. Er kann noch viel von Merkel lernen.

Ein peinliches Schauspiel der »Hauptstadtjournalisten«. Sie »haben fertig«. Zum Fremdschämen.

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