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Daimler: Abu Dhabi steigt aus

Abu Dhabi will Anteile an Daimler, Tesla und Formel-1-Team abgeben. Die Araber hatten im März 2009 gut 9 Prozent der Daimler-Anteile gekauft und waren damit größter Aktionär geworden.


Das Emirat Abu Dhabi will seine Beteiligung am Automobilkonzern Daimler beenden. Der Staatsfonds Aabar wolle sich aus der Daimler AG, dem Formel-1-Rennstall des Autokonzerns und auch dem gemeinsamen Investment beim Elektroautobauer Tesla zurückziehen, berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 20. April). Derzeit liefen die Verhandlungen über die Modalitäten des Ausstiegs, heißt es in Konzernkreisen.

Die Araber hatten im März 2009 gut 9 Prozent der Daimler-Anteile gekauft und waren damit größter Aktionär geworden. Diesen Anteil haben sie bereits auf 3 Prozent reduziert, wollen aber nach Informationen des manager magazins auch den Rest verkaufen. Am Formel-1-Team von Mercedes ist Aabar mit 40 Prozent beteiligt. Auch die gemeinsame Tesla-Beteiligung in Höhe von knapp 8 Prozent teilen sich Daimler und Aabar im Verhältnis 60 zu 40. Vor wenigen Wochen bereits hatte der staatliche Energiekonzern Abu Dhabi National Energy seinen 7-Prozent-Anteil an Tesla verkauft.

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