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Auftragseingang der Industrie im April gesunken


Der reale Auftragseingang der deutschen Industrie ist im April 2026 gegenüber März saison- und kalenderbereinigt um 3,8 Prozent gesunken. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang ebenfalls um 3,8 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Februar 2026 bis April 2026 um 3,1 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge stieg er im gleichen Zeitraum um +3,5 Prozent. Im März 2026 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Februar 2026 um 4,5 Prozent (vorläufiger Wert: +5,0 Prozent).

Die negative Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im April ist auf die deutlichen Rückgänge von Neuaufträgen in der Automobilindustrie (saison- und kalenderbereinigt -5,3 Prozent zum Vormonat) und in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-16,3 Prozent) zurückzuführen. Auch der Rückgang des Auftragseingangs im Maschinenbau (-7,4 Prozent) beeinflusste das Gesamtergebnis negativ.

Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im April 2026 um 2,9 Prozent niedriger und bei den Vorleistungsgütern um 4,4 Prozent niedriger als im Vormonat. Bei den Konsumgütern fiel er um 6,7 Prozent.

Die Auslandsaufträge sanken im April um 4,2 Prozent. Dabei fielen die Aufträge aus der Eurozone um 11,1 Prozent und die Aufträge von außerhalb der Eurozone stiegen um 0,8 Prozent. Die Inlandsaufträge sanken um 2,9 Prozent.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im April 2026 saison- und kalenderbereinigt 0,1 Prozent höher als im Vormonat, so die Statistiker weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,6 Prozent höher. Für März 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 1,2 Prozent gegenüber Februar 2026 (vorläufiger Wert: +0,7 Prozent).

Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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