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100 größte Familienunternehmen schlagen Alarm

Deutschlands Familienunternehmen jammern aktuell im Manager-Magazin. Es geht bergab und man ist mit schuld, weil man die Politik gewähren ließ.

 

Von Meinrad Müller

Die 100 größten Familienunternehmen Deutschlands haben 2025 einen echten Rückschlag erlitten. Die heiligen Kühe des deutschen Wirtschaftswunders bluten, ihr jahrelanges Schweigen zu politischen Fehlentscheidungen fordert jetzt seinen Tribut.

Der Abstieg der Erfolgsverwöhnten

Die Zahlen aus der exklusiven Studie für das manager magazin sind eindeutig. Der addierte Umsatz der Top 100 erreicht nominal 1,61 Billionen Euro. Inflationsbereinigt geht es jedoch bergab. Die Mitarbeiter werden auf die Straße gesetzt.

Politik als Brandbeschleuniger

Über Jahre hat die Politik den Industriestandort systematisch geschwächt. Hohe Energiepreise, ideologische Energiewende, explodierende Bürokratie und fehlende Reformen bei Steuern und Migration zeigen Wirkung. Ob unter Habeck oder jetzt unter Merz: Die notwendige Kurskorrektur bleibt aus. Die großen Familienunternehmen spüren das jetzt mit voller Wucht. Aufgeben oder Auswandern? Aufmucken trauen sie sich nicht.

Die feige Stille der Verbände

Unternehmer und ihre Verbände haben viel zu lange geschwiegen oder nur halbherzig kritisiert. Als ein Familienunternehmer-Verband endlich AfD-Vertreter einlud, gab es sofort Distanzierungen und Austritte. Angst vor verlorenen Staatsaufträgen lähmt die Szene. Statt klarer Worte gegen die Verursacher dominiert Duckmäusertum. Diese Feigheit rächt sich nun bitter.

Nur wenige Gewinner im Krisenjahr

Während VW, Schaeffler, Henkel und Wacker Chemie leiden, legen Ausnahmen wie die Schwarz-Gruppe, Phoenix und Fresenius zu. Das bestätigt das Bild: Wer stark in Industrie und Export verankert ist, trägt die Hauptlast der Standortkrise. Die Hidden Champions verlieren ihre Unverwundbarkeit.

Der Preis für das große Schweigen

Am Ende zahlt der kleine Mann die Rechnung. Arbeitsplätze verschwinden, Zulieferketten brechen, ganze Regionen leiden. Die Chefs jammern heute laut, wo sie gestern noch stillhielten. Deutschland riskiert seine industrielle Substanz. Wer sich jetzt weiter duckt statt die Verantwortlichen beim Namen zu nennen, verrät den Mittelstand. Zeit für Klartext und radikale Konsequenzen.

Meinrad Müller Blog: www.info333.de/p

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