Albanien bald in EU?

Die EU plant, mit Albanien und Nordmazedonien Beitrittsverhandlungen aufzunehmen. „Jetzt ist es an der EU, zu liefern“, schreibt Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD) in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

 

Die „FAZ“ titelt aktuell: „Die EU muss ihr Versprechen an den Balkan halten“, und verweist u.a. darauf, dass nun auch bald Albanien zur EU gehören solle.

Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger:

„Mit der Aufnahme Albaniens in die EU gehören bald ‚Blutrache‘ und Islam zum europäischen Kulturkreis! Blutrache ist ein Grundprinzip des albanischen Gewohnheitsrechts. Seine Entstehung ist eng an die Lebensumstände der albanisch-patriarchalischen Gesellschaften gekoppelt. Nach dem Prinzip ‚Blut wird mit Blut vergolten‘ verlangt ein Toter der einen Familie einen Toten der anderen Familie. Blutrache gilt in Albanien als ethische Handlung.

Der Islam ist zudem die meistzelebrierte Religion in dem Land - und zwar die sunnitische Form des Islam und damit in seiner intensivsten Auslegung. 

Die albanische Wirtschaft gehört zu den am wenigsten entwickelten in Europa. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt pro Kopf nur etwa 40 Prozent des EU-Durchschnitts. Es wird also kommen, wie es kommen muss: Die EU wächst um ein weiteres Nehmer-Land, den Hauptanteil der Finanzierung des neuen EU-Mitgliedes wird Deutschland tragen müssen.“

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