Regiert PwC?

Die Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten – Das neue Buch von Claus Vogt und Roland Leuschel: HIER bestellen.

Deutschlands größtes Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) kassierte von Regierung & Co. in den letzten zwei Jahren fast eine halbe Milliarde Euro.

 

Nach den Berater-Affären bei Bundeswehr und Bahn bringen neue Recherchen von BILD am SONNTAG und BUSINESS INSIDER nun Deutschlands größtes Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) unter Druck.

Wie beide Medien berichten, zahlte die öffentliche Hand allein diesem Unternehmen in den letzten zwei Jahren fast eine halbe Milliarde Euro. Das geht aus internen Unterlagen hervor, die BamS und BUSINESS INSIDER exklusiv vorliegen.

Demnach zählt PwC fast 6000 staatliche und halbstaatliche Auftraggeber – von Behörden, Ämtern und Ministerien bis zu Kitas, Flughäfen, Krankenhäusern, Vereinen, Parteien, Banken und Kirchen – zu seinen Kunden.

Mit ihnen machte der Konzern im Geschäftsjahr 2017/18 einen Nettoumsatz von mehr als 221 Millionen Euro, im Geschäftsjahr 2018/19 sogar 236 Millionen Euro. Größter Auftraggeber von PwC ist das Bundes-Wirtschaftsministerium.

2018/19 hat das Haus von Minister Peter Altmaier (CDU) Beratungsbedarf in Höhe von 13,1 Millionen Euro. Für PwC ein lukratives Geschäft: Der Ertrag des Unternehmens liegt  bei dem Ministerium bei rund 50 Prozent.

Angesichts der Dimension des Beratungsumfangs für die öffentliche Hand fordert Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschlands, mehr Geld in die Verwaltung zu investieren:

„Wenn Ministerien und Behörden speziellen Sachverstand bei komplexen Problemen an Bord holen, muss das erst einmal nicht schlecht sein – aber leider wird das Anheuern von externen Beratern teils exzessiv betrieben. Maß und Mitte sind oft Fehlanzeige – und dies zu Lasten der Steuerzahler.“ In den Ministerien beispielsweise gebe es genügend hochqualifizierte Beamte. „Doch stattdessen sichert man sich über teure Beraterverträge ab, die im Zweifelsfall das gleiche Ergebnis liefern wie das eigene Haus. Dieses Geld sollte besser in die Aus- und Fortbildung der eigenen Beamten investiert werden.“

Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, warnt: „Ich bin überzeugt, dass die öffentliche Hand in vielen wichtigen Bereichen dabei ist, die Kontrolle über die ausufernde externe Beratung zu verlieren.“

Videos:

-
Loading...
-
Wandere aus, solange es noch geht!

Wikifolios
Börsen News

Bitcoin Live

Bitcoin-Kurs (Bitcoin/Euro)

BTC/EUR (Bitcoin / Euro) Währung Chart Bitcoin + Ethereum kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
1No5Lj1xnqVPzzbaKRk1kDHFn7dRc5E5yu

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

WERBEN auf MMnews
Banner + Textanzeigen
Anfragen hier.

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2017 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.