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Russenangriff aus technischen Gründen nicht möglich

„Der Russe kommt“, sagte man früher in der Zeit des Kalten Krieges. Heute wäre das schon rein technisch ausgeschlossen, denn die T-90 aus Moskau kämen gar nicht bis Berlin durch. Die Brücken würden samt Panzern in die Elbe sinken.

Von Meinrad Müller

Kaputte Infrastruktur zur Landesverteidigung

Am 19.11.25 teilte die Regierung dem Fragesteller, den Grünen, Erstaunliches mit. Tausende Brücken sind marode. Und an den Brücken stehen Verkehrszeichen wie „Für Panzer verboten“ oder eine maximale Last von 5 Tonnen. Doch ein moderner russischer Kampfpanzer wiegt 46 Tonnen. Jeder Kommandeur weiß: Er darf die Besatzung nicht gefährden. Die Panzer wären schneller im Wasser, als im Einsatzgebiet.

Vermutlich sagt man es uns nicht. Die kaputten Brücken dienen insgeheim der Landesverteidigung. Die Bundestagsdrucksache 21/2869 vom 19. November 2025 zeigt die tatsächliche Dimension. Laut Bericht befinden sich über 10.000 Anlagen im Bahnnetz in „schlechtem“ oder „mangelhaftem“ Zustand. Allein die öffentlich einsehbare Anlage 15 listet 3.750 konkrete Schadstellen, davon 90 Prozent schlecht und 10 Prozent mangelhaft. Und das ist nur eine einzige von 21 Anlagen. Die Regierung sperrt die übrigen als VS-Vertraulich, offiziell wegen Sicherheit, in Wahrheit, weil das gesamte Ausmaß politisch untragbar wäre.

Deutschland ist kein Beuteland

Wer wollte schon ein Land besetzen, in dem die erste Besatzungsaufgabe darin bestünde, erst einmal zu reparieren, zu sanieren und jahrelangen Verfall aufzuhalten? Die 16 Bundesländer stehen in einem Wettlauf des Verfalls. Bayern führt mit über 500 beschädigten Anlagen, Nordrhein-Westfalen mit 400 bis 600, je nach Kategorie. Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg kommen jeweils auf mehrere hundert weitere Defekte, egal ob Brücken, Gleise, Tunnel oder Wetterschutzeinrichtungen. Rechnet man alles zusammen, zeigt sich ein Muster, das eher an Endzeit als an Europa erinnert.

Wir dürfen das Risiko tragen, nicht die Russen

Kein russischer Kommandeur würde seine Panzer auf deutsche Brücken schicken. Die Ausfallwahrscheinlichkeit liegt praktisch bei 100 Prozent, wenn die reale Belastungsgrenze bei 5 oder 12 Tonnen liegt. Aber Millionen Deutsche fahren jeden Tag genau darüber. Der Staat weiß das und sperrt trotzdem nichts. Für Angreifer unpassierbar, für Bürger brandgefährlich. Und dann meldet sich auch noch Russlands Außenminister Sergej Lawrow zu Wort und erklärt, Russland sei bereit, eine Nichtangriffsgarantie für EU- und Nato-Staaten abzugeben. Man weiß gar nicht, ob man lachen oder sich wundern soll. Eine Garantie braucht er nicht auszustellen. Über unsere Brücken käme ohnehin kein russischer Panzer. Diese Diplomatie ist unnötig, denn es scheitert schon am bröckelnden Beton.

Deutschland saniert die Welt – aber nicht sich selbst

Die Drucksache ist vom 19. November 2025, hochaktuell. Keine Anfrage der AfD, sondern der Grünen, die sonst mit deutschem Geld die Welt reparieren wollen. Während hierzulande Brücken kollabieren, finanziert Deutschland gleichzeitig Radwege in Peru für 400 Millionen Euro und Klimaprogramme in Afrika, die am Ende die dortige Oberschicht bereichern. Milliarden versickern im Wüstensand, während zu Hause jede dritte Bahn-Anlage bröckelt.

Die entscheidende Frage lautet: Warum saniert Deutschland lieber fremde Straßen als seine eigenen Brücken? Vermutlich bröckelt auch der Kalk in den Arterien der Politiker, was die Denkfähigkeit massiv beeinträchtigt.

Download, 694 Seiten:
https://dserver.bundestag.de/btd/21/028/2102869.pdf

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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