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Hat Trump nicht auf seine Geheimdienste gehört?

Er wurde gewarnt. Gegenschläge des Iran würden zuerst Katar, Bahrain, Dubai, Oman und Saudi-Arabien treffen. Trump spricht trotzdem von Überraschung.

Von Meinrad Müller

Reuters berichtet, die Warnung sei eindeutig gewesen. Denn vor dem Angriff lag alles auf dem Tisch. US-Geheimdienste warnten, dass der Iran zurückschlagen würde, auch gegen die Partner am Golf. Diese Einschätzung war Teil der Lageanalyse. Trump behauptet heute, niemand habe damit gerechnet. Damit beginnt sein Problem. Entweder er hat die Warnungen ignoriert, oder er hat sie nicht ernst genommen.

Die Schläge treffen die Nervenzentren

Flughäfen wurden getroffen, Tanklager brennen, Häfen geraten unter Druck, Flammen schlagen aus den Glaspalästen. In Katar, Bahrain, Dubai, Oman und Saudi-Arabien zeigt sich, wie verwundbar die Region ist. Der Iran trifft gezielt Infrastruktur, die das wirtschaftliche Leben trägt. Genau dort entsteht maximaler Schaden und Wut.

Die Golfstaaten wollten diesen Krieg nicht

Trotzdem stehen sie jetzt selbst unter Beschuss. Aus ihrer bisherigen Zurückhaltung wird eine glasklare Forderung an die USA. Der Iran soll jetzt militärisch so weit geschwächt werden, dass von dort keine Angriffe mehr ausgehen können. Raketen, Drohnen, Produktionsanlagen. Alles, was diese Bedrohung ermöglicht, soll verschwinden. Dahinter steht der Wunsch, die eigene Existenz zu sichern.

Trump in der Sackgasse

Damit sitzt Trump fest. Er wusste, dass ein Gegenschläge erfolgen würden. Er hat den Angriff trotzdem begonnen. Jetzt verlangen seine Partner mehr Härte. Geht er diesen Weg, eskaliert der Krieg weiter. Zögert er, verliert er die Verbündeten.

Einen sauberen Ausweg gibt es nicht.

Meinrad Müllers Blog: www.info333.de/p

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